22. Januar 2010

ACS begrüsst Bundesratsentscheid zur Offroader-Initiative

Mit Befriedigung nimmt der Automobil Club der Schweiz (ACS) zur Kenntnis, dass der Bundesrat die Offroader-Initiative ablehnt. Der als indirekter Gegenvorschlag eingebrachte Entwurf zur Revision des CO2-Gesetzes weist grundsätzlich in die richtige Richtung, wird aber durch das Parlament in den kommenden Beratungen in einzelnen wichtigen Punkten den schweizerischen Verhältnissen angepasst werden müssen.

ACS begrüsst Bundesratsentscheid zur Offroader-Initiative

Der ACS nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass der Bundesrat die Offroader-Initiative ablehnt.

Der ACS steht mit Überzeugung hinter dem Ziel, die CO2-Emissionen der Motorfahrzeuge zu senken. Dass dazu staatliche Vorgaben notwendig sind, ist unbestritten. Im Sinne der Nachhaltigkeit setzt er sich aber dafür ein, dass die Eingriffe vernünftig sind und in einem ökologischen und ökonomischen Gleichgewicht stehen.

 

In diesem Sinne hat der ACS bezüglich der CO2-Emissionen von Motorfahrzeugen immer gefordert, auf einen schweizerischen Alleingang zu verzichten und sich an die Entwicklungen in der EU anzulehnen. Aufgrund von Grösse und Topographie unseres Landes sowie des relativ hohen Wohlstandes bestehen zwischen der EU und der Schweiz allerdings erhebliche Unterschiede, die es zumindest in einer Übergangsphase zu berücksichtigen gilt.

 

Wie verschiedentlich aufgezeigt wurde, kommt es sonst zu einer markanten Verteuerung der Neufahrzeuge, was für die rasche Erneuerung der Fahrzeugflotte hinderlich ist. Diese Erneuerung stellt aber eine der wichtigsten Massnahmen zur Reduktion des CO -Ausstosses dar. Eine direkte Übernahme des Fahrplans und der Bestimmungen der EU kommen deshalb für den ACS nicht in Frage.

(Originaltext ACS)

 

Siehe auch: Bundesrat ist gegen die "Anti-Offroader"-Initiative - aber...

 

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