11. Januar 2010

Autoshow Detroit/Michigan: Bühne frei für neuen Ford Focus

Am 13. Januar öffnet die North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit für zwölf Tage ihre Tore. Dieses Jahr auf dem Programm: 700 automobile Neuheiten und mindestens 50 Welt- und US-Premieren. Darunter auch: Fords neuer Focus. Der Millionenseller präsentiert sich in Amerikas Autohauptstadt in seiner dritten Modellgeneration.

Autoshow Detroit/Michigan: Bühne frei für neuen Ford Focus

Premiere übermorgen in Detroit: dritte Generation des Ford Focus.

Die kompakte Mittelklasse, auch C-Segment genannt, kann für sich in Anspruch nehmen, die zwar preissensibelste und mit ihren zahlreichen Anbietern am härtesten um-kämpfte Fahrzeuggattung zu sein; gleichzeitig lockt sie aber auch mit riesigem Absatz-volumen. Beispiel Europa: Beinahe jeder dritte Neuwagen, der hier aus den Verkaufs-räumen der Garagisten rollt, gehört zu dieser Kategorie. Aber auch in den USA er-freuen sich Ford Focus und Co. immer grösserer Beliebtheit: Hier wuchs der Anteil der Kompakten am Gesamtmarkt von 14 im Jahre 2004 auf heute 21 Prozent.

 

Erfolgsgeschichte seit 1998: Escort-Nachfolger Focus
Eine traditionell wichtige Rolle spielt in der kompakten Mittelklasse seit jeher die Marke Ford. War es früher der Escort, der für Furore sorgte, hat sich jetzt auch sein Nachfolger Focus bestens im Feld etabliert: 1998 als Weltpremiere am Genfer Automobilsalon vorgestellt, schmückte sich der Neue schon wenige Monate später souverän mit der Krone «Auto des Jahres.» Seither haben über 9,2 Millionen zufriedene Kunden einen Kaufvertrag für ihn unterschrieben, womit Ford im weltweiten C-Seg-ment eine Leaderrolle innehat. Gleichzeitig behauptet sich der Focus aber auch erfolgreich als Oberhaupt der Kompaktwagenfamilie, aus dem viele berühmte Derivate wie C-MAX, Kuga und der Hochleistungssportler Focus RS hervorgegangen sind.

 

Dritte Generation

Ab 13. Januar werden nun neben 650 000 Messebesuchern auch Millionen von TV-Zuschauern und Zeitungslesern die mittlerweile dritte Focus-Modellgeneration erst-mals zu sehen bekommen. Überraschenderweise gleich in zwei verschiedenen Karosserieversionen: als fünftürige Schräghecklimousine und als Viertürer mit Stufenheck. Letzterer, auch mit dem Zusatz Sedan bezeichnet, hat sich im Laufe der Zeit in den USA einen hervorragenden Namen geschaffen, erhält aber je länger je mehr ernsthafte Konkurrenz vom Fünftürer. Bei Ford geht man davon aus, dass dessen Anteil an den gesamten nordamerikanischen Focus-Verkäufen von derzeit 25 Prozent auf etwa 40 Prozent steigen wird. Die Stufenheck-Variante wird in der Schweiz nicht angeboten.

 

Bezahlbare Technologie

Verantwortlich für Konzipierung und Ausführung des neuen Dauerbrenners im Ford-Modellprogramm zeichnet ein erfahrenes und innovatives Global-Team unter der Lei-tung des Kölner Entwicklungscenters. Folgende Anforderungen standen dabei ganz oben im Lastenheft: Noch mehr Laufruhe, mehr bezahlbare Technologie als bisher und ein modern gestaltetes Interieur, das mit hochwertigen Soft-Touch-Materialien punktet und den Insassen darüber hinaus das Gefühl vermittelt, in einer höherklassigen Limousine zu sitzen. Die weiteren technischen Finessen der neuen Focus-Baureihe: Keyless Entry, Ford-Power-Startknopf und Rückfahrkamera. Ein Doppelkupplungsgetriebe ist als Option ebenso zu erwarten wie ein Toter-Winkel-Warner und eine automatisch lenkende Einparkhilfe.


Als Weltauto entwickelt

und für 122 Weltmärkte gebaut
Darüber hinaus stand in den Entwicklungsvorgaben geschrieben, den Focus als so genanntes Weltauto auf die Räder zu stellen, das ohne Wenn und Aber in 122 Län-dern der Welt seine Anhänger finden wird. «Diese globale Ford-DNA stellt sicher, dass zukünftige Modelle eine identische Dynamik und Persönlichkeit ausstrahlen sowie dasselbe unverwechselbare Ford-Feeling und hohe Qualitäts-, Komfort- und Verarbeitungsniveau aufweisen - egal, auf welchem Kontinent und in welchem Land sie verkauft werden», bringt Derrick Kuzak, Vizepräsident Global Product Development, die Ford-Philosophie auf den Punkt. Herz der neuen Marken-DNA wird natürlich die jüngste Evolutionsstufe von «Ford kinetic Design» sein - Fords berühmte Styling- und Formensprache, die «Energie in Bewegung» auch im Stillstand garantiert und einst von Desingdirektor Martin Smith und seinem Kölner Team erfunden und stetig weiter entwickelt wurde.


Plattform für mindestens zehn Modelle

Ziel der Verantwortlichen ist es, in den nächsten Jahren mindestens zehn weitere Ford-Modelle auf der neuen und für den Weltmarkt entwickelten Focus-Plattform auf-zubauen. Mit eingeschlossen: Der künftige C-MAX, der ab der zweiten Jahreshälfte im spanischen Valencia von den Bändern rollt und sich einerseits als dynamisch und sportlich gestylter fünfsitziger Personenwagen mit konventionellen Türen präsentiert. Alternativ empfiehlt er sich in der Version Grand C-MAX als Siebensitzer und somit als eigentliches MAV (Multi Activitiy Vehicle), das mit äusserst flexiblem Sitzsystem punktet auf darüber hinaus über seitliche Schiebetüren verfügt. Übrigens: Bis 2012 wird Ford alljährlich mehr als zwei Millionen Fahrzeuge unter die Kundschaft bringen, die auf der Focus-Plattform aufgebaut sind und sowohl in den USA als auch in Deutschland, Spanien, Russland und China hergestellt werden.


Sparsame und leistungsstarke Triebwerke aus der EcoBoost-Motorenfamilie
Das Triebwerkprogramm für die kommende Focus-Baureihe setzt sich aus kleinvolumi-gen Benzinmotoren mit Direkteinspritzung und Turboaufladung zusammen, denen Ford die Bezeichnung EcoBoost gab. Ein Beispiel dafür ist der 1,6-Liter Turbo EcoBoost mit 180 PS (132 kW). Ebenfalls im Angebot: Verbesserte und weiter entwi-ckelte Duratorq TDCi-Turbodieselmotoren mit Common-Rail-Technik, die im Vergleich zu ihren Vorgängern mit einer Treibstoffersparnis von bis zu 20 Prozent brillieren. Überdies bringt Ford als Premiere einen komplett neu entwickelten Zweiliter-Benziner mit der Bezeichnung TI-VCT (Twin Independent Variable Camshaft Timing) nach Detroit, der um die 20 PS mehr leistet als die bisherigen Triebwerke der 2.0-Duratec-Motorenfamilie und über zehn Prozent weniger verbraucht.

 

Elektro kommt bald

Apropos saubere Umwelt: Ford plant, ab 2011 ein batteriebetriebenes Elektroauto in Serie herzustellen. Mehr Informationen darüber gibts in Detroit anlässlich der North American International Auto Show (NAIAS). (pd/red)

 

www.ford.ch

 

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