10. Dezember 2009

Ein Neubau zum 30. Geburtstag

Am 23. Oktober 2009 war es soweit, Peter Flückiger und sein Team konnten nach längerer Planungs- und ­Bauphase den stattlichen Neubau in Rohrbach offiziell in Betrieb nehmen. Pünktlich zum 30. Geburtstag der ­Fankhauser AG.

Ein Neubau zum 30. Geburtstag

Peter Flückiger: Mit seinem enormen Fachwissen weiss Inhaber Peter Flückiger für jedes Transportproblem eine Lösung.

Mit einem Tag der offenen Tür eröffnete die Fankhauser AG den neuen Betrieb. Damit gewährte das Unternehmen einer breiten Öffentlichkeit Einblick in das vielfältige Angebotsprogramm der Fahrzeugbaufirma. In der zweigeteilten, rund einhundert Meter langen und 30 Meter breiten Halle (links werden die schweren, rechts die leichten Nutzfahrzeuge mit Aufbauten versehen) stehen Trucks und Transporter in Reih und Glied. So, dass die rund 30 Facharbeiter, darunter vier Fahrzeugschlosser-Lehrlinge, von allen Seiten guten Zugang haben. Schwere Lasten – etwa Aufbaukrane – werden mit einem der vier Hallenkrane an Ort und Stelle verfrachtet. Ausser den bestens erschlossenen Werkstätten entsprechen auch die Mitarbeitergarderoben und der vorgebaute Bürotrakt modernsten Anforderungen. Rekordverdächtig ist die 21 Meter lange Lackier- und Trocknungskabine, in der jedes Neufahrzeug seine Beschichtung erhält. In einem separaten Mischraum können alle gewünschten ­Farben hergestellt werden. Im Neubau fehlt auch eine vollwertige Bremsprüfanlage nicht, so dass Fahrzeuge auch amtlich abgenommen werden können.

Die Sache mit dem Klimarappen

Neben der täglich anfallenden Arbeit widmet sich Inhaber und Geschäftsführer Peter Flückiger intensiv mit der Planung von neuen Fahrzeugen. So weiss er, dass viele Transporteure einen Fahrzeugtyp suchen, den es in dieser Form noch gar nicht gibt: einen 5-Tonnen-Sattelauflieger auf einem kurzen Transporterchassis mit 1800 bis 2000 Kilo Nutzlast. Zuerst auf Zeichnungen, dann in der Werkstatt führt er Versuche durch, bis eine bezahlbare Leichtbaulösung entwickelt ist. Auf das Resultat sind wir gespannt. Ähnlich ist er vorgegangen, als es darum ging, den Geländewagen Iveco Massif mit einer Zugvorrichtung für 6 Tonnen Last zu konst­ruieren. Versuche mit unterschiedlich langen Deichseln im Dynamic Test Center in Vauffelin zeigten bald, welches die ideale Komposition ist, die beim Bremsen gute Werte bringt. Nun hat das Unternehmen das begehrte Gutachten und darf die Fahrzeuge im Auftrag des Importeurs umbauen.
Auch war es Peter Flückiger, der bei der Stiftung Klimarappen ein Projekt für eine verbesserte Aero­dynamik bei leichten Nutzfahrzeugen (Transporter) einbrachte. Er konstruierte optimale Spoiler und Sidewings (seitliche Windabweiser) und konnte so nachweisen, dass dadurch erheblich Treibstoff eingespart und damit die CO2-Belastung verringert werden kann. Insgesamt will die Fankhauser AG bis 2012 mindestens 115 Fahrzeuge mit ihrem Aerodynamikpaket ausstatten und so rund 358'000 Liter Treibstoff (oder 935 Tonnen CO2) einsparen helfen. Die Kunden profitieren doppelt, weil die Spoiler dank der Stiftung günstiger angeboten werden können und jedes Fahrzeug auf 100 Kilometer zwischen 2 und 3 Liter Treibstoff einspart. (rh)

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