10. Dezember 2009

Das A und O für perfekten Service

Die Fahrzeuge von Mazda gelten als zuverlässig und qualitativ hochstehend.Damit das so bleibt, bietet der Schweizer Importeur seinem Händlernetz umfassenden technischen Support und bedarfsgerechte Schulungen. Wir haben das Mazda Trainingcenter in Oftringen besucht und werfen einen Blick hinter die Kulissen der Schulungsabteilung.

Das A und O für  perfekten Service

Technischer Support und Schulung unter einem Dach: Das Trainingcenter der Mazda (Suisse) SA in Oftringen.

VON STEFAN GFELLER

Neue Fahrzeugmodelle, Aggregate und Technologien erfordern Werkstattpersonal, das stets auf dem aktuellen Ausbildungsstand ist. Denn Fahrzeuge, die nicht korrekt gewartet wurden und in der Folge liegen bleiben, sind Gift, nicht nur für die entsprechende Garage, deren Ruf auf dem Spiel steht, sondern auch für das Markenimage und somit den Importeur. Aber auch wenn ein Kunde sein Fahrzeug mehrmals wegen der selben Symptome in die Werkstatt bringen muss, trägt dies sicherlich nicht gerade zur Kundenzufriedenheit bei. Kurz: Wer sein Auto in die Markenvertretung bringt, darf erwarten, dass die Mechaniker vom Importeur optimal auf seinen Fahrzeugen ausgebildet wurden; dies ist für viele Werkstattkunden nämlich einer der Gründe, ihr Auto eben nicht einer «freien» Garage anzuvertrauen.

Hohe Qualität sicherstellen

Mazda geniesst den Ruf, zuverlässige Autos zu bauen. Dies liegt einerseits an der hohen Qualität der Fahrzeuge, die sich in Details wie Verarbeitung, Kabelstrangverlegung, Abdichtung oder Materialwahl zeigt. Zum anderen tragen die Mazda-Händler mit qualitativ hochstehender Wartung und Reparatur zum guten Marken­image bei. Damit das auch künftig so bleibt, betreibt die Mazda (Suisse) SA in Oftringen ein eigenes Trainingcenter.
Auch die beste Ausbildung verhindert jedoch nicht, dass ein Mechaniker manchmal trotz persönlicher Erfahrung und allenfalls Studium der entsprechenden Werkstattunterlagen einen Fehler nicht erkennen oder eine Komponente nicht reparieren kann. In diesen Fällen bietet der Importeur technische Unterstützung einerseits online via «ePSS» oder aber in deutscher, französischer und italienischer Sprache über den telefonisch erreichbaren Help Desk. Die drei Mitarbeiter des technischen Help Desks arbeiten unter einem Dach mit der Schulungsabteilung. Dadurch lassen sich Synergien nutzen, und beide Seiten können vom Know-how der jeweils anderen Abteilung profitieren. Und die Erkenntnisse des Help Desk fliessen sehr rasch auch in die Schulung ein.
Zudem erhält auch das Werk entsprechende Rückmeldungen. Gerade bei neuen Modellen zahlt sich dies aus: Die bei Händlern aus der ganzen Welt allfällig auftretenden Unregelmässigkeiten mit einem Fahrzeug werden rasch an die Entwicklungsabteilung gemeldet, und Verbesserungen fliessen direkt in die Produktion ein. Auch dieses Vorgehen und rasche Handeln trägt zur hohen Qualität und Zuverlässigkeit der Mazda-Fahrzeuge bei.

Schweizer Besonderheiten
Das Mazda-Händlernetz ist in der Schweiz im Vergleich mit anderen Ländern etwas speziell strukturiert. So finden sich hierzulande viele kleinere (Familien-) Betriebe. Dabei ist die Spezialisierung einzelner Mitarbeiter weniger fortgeschritten, als dies in grossen Garagen der Fall sein mag, und das Werkstattpersonal besteht eher aus Generalisten, die in vielen Bereichen einsetzbar sein müssen. Andererseits ist das Niveau der Schweizer Berufsausbildung im europäischen Vergleich hoch. Diesen Umständen muss natürlich auch die Schulung Rechnung tragen und entsprechende Kurse anbieten. Eine der Hauptaufgaben der After-Sales- und Schulungsabteilungen von Mazda in der Schweiz besteht darin, europäische Auflagen zu koordinieren und an die Rahmenbedingungen hierzulande anzupassen.
Das relativ kleine und treue Mazda-Händlernetz ermöglicht aber auch eine ungezwungene Kommunikation untereinander und mit dem Schweizer Importeur; Händler, Mechaniker und die Mitarbeiter der Mazda (Suisse) SA kennen sich.

Moderne Infrastruktur

Ziel der Schulung beim Importeur ist es, das Händlernetz stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten, damit die Werkstatt den Anschluss an die Anforderungen der modernsten Fahrzeugtechnologie nicht verliert. Schliesslich müssen die Händler im Stande sein, die gesamte Mazda-Flotte zur Zufriedenheit der Kunden warten und reparieren zu können. Denn dies hat wiederum Auswirkungen nicht nur auf die einzelne Garage, sondern auch auf die Kundenzufriedenheit und letztlich die Markentreue – wichtige Benchmarks für den Importeur.
Neben den modern mit Laptops und Beamer eingerichteten Theorie-Räumen verfügt das Mazda Trainingcenter in Oftringen über eine bedarfsgerecht eingerichtete Werkstatt, in der sich sämtliche Arbeiten am und unter dem Fahrzeug mit den entsprechenden Maschinen und Testgeräten demonstrieren und üben lassen. Selbstverständlich stehen auch die jeweiligen Übungsobjekte wie Motoren und -Bauteile, Getriebe oder Elektronikkomponenten anschaulich aufgebaut zur Verfügung, so dass beispielsweise die Besonderheiten eines neuen Triebwerks eingehend am Objekt studiert werden können.

Internationale Erfolge

Zum Kursangebot (in Deutsch oder Französisch) von Mazda gehören die Schulungen bei der Einführung neuer Modelle und neuer Komponenten, Aggregate oder Systeme. Für Mechaniker, die zum ersten Mal an Mazda-Fahrzeugen arbeiten, steht überdies ein «New to Mazda»-Kurs im Angebot. Neben der technischen Schulung werden in Oftringen auch Kurse für Verkauf, Garantie und Ersatzteile durchgeführt. Rund 300 Personen «durchlaufen» so jedes Jahr das Mazda Trainingcenter.
Und die hohe Qualität der Schulung des Schweizer Importeurs zeigt sich beispielsweise bei den Mazda-internen Wettbewerben zum «besten Mechaniker». So gewann das Schweizer Team mit Roland Berger und Michael Näf im Jahr 2008 die Europa-Ausscheidung und reiste an das «Maztech»-Weltfinale in Hiroshima. Mazda ist eben Zoom-Zoom – auch in Sachen Ausbildung.

www.mazda.ch

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