04. Oktober 2018

Erfolgreiche Ankunft in Marrakesch

Es ist geschafft: Am Mittwochabend, den 3. Oktober, erreichten die beiden Schweizer Dominik Hans und Simon Tottoli mit ihrem Subaru Legacy die marokkanische Metropole Marrakesch; Endstation der diesjährigen Rallye München – Barcelona. Für die 10. Ausgabe der Schotter-Tour konnte das Team auf die Unterstützung der Petro-Lubricants-Mineralöl (Schweiz) AG zählen.

Erfolgreiche Ankunft in Marrakesch

Am Ziel: Dominik Hans (links) und Simon Tottoli mit ihrem Subaru Legacy nach der Ankunft in Marrakesch.

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Von Simon Tottoli

 

Neun Mal war Barcelona das Schlussziel der Rallye München – Barcelona. Die 10. Ausgabe führte zum Jubiläum bis nach Marrakesch. Dementsprechend ging die beliebte Schotter-Tour mit Billigst-Occasionen – das Teilnehmerfahrzeug für die Rallye durfte maximal 1000 Euro im Ankauf gekostet haben – sowohl zeitlich als auch in Sachen Strecke deutlich länger. Weit über 5000 Kilometer wurden vom 23. September bis zum 3. Oktober zurückgelegt. Und das möglichst nie auf der festen Strasse, sondern auf Kies, Schotter, Sand und manchmal auch auf allem zusammen. Ganz nach dem Motto der Rallye: «Off The Beaten Track».

 

Ihren Ursprung hat die Rallye München – Barcelona bei zwei Deutschen, die 2007 an einer Rallye von Calais nach Casablanca dabei waren. Dort kamen ihnen einige Dinge etwas zu kurz, weshalb sie kurzerhand beschlossen, selbst eine Rallye auf die Beine zu stellen. 2009 ging es mit einer Handvoll Teams zum ersten Mal von München nach Barcelona – schon damals wann immer möglich «Off The Beaten Track». Die Rallye wurde in den Folgejahren aufgrund der tiefen Einstiegsschwelle – alles, was es zum Mitfahren brauchte, war ein Rallye-Bolide für maximal 500 Euro – und der einmaligen Kameradschaft immer beliebter und erregte auch in Österreich und der Schweiz Aufmerksamkeit. So viel, dass die 100 Startplätze der Jubiläumsausgabe 2018 binnen weniger Stunden ausgebucht waren. Zu den Glücklichen, die es ins Teilnehmerfeld schafften, gehören auch Dominik Hans, Inhaber einer Subaru Garage im thurgauischen Schlatt, und Simon Tottoli, Geschäftsführer der auf die Autobranche spezialisierten PR-Agentur autentio. Für die Jubiläums-Ausgabe mit leicht höherem Preislimit erwarben sie einen Subaru Legacy 2.0R von 2005 mit beim Start rund 325'000 Kilometern für exakt 1000 Franken.

 

Die 10. Ausgabe der Rallye stellte die Teilnehmenden durch die Routenausweitung auf Marokko mit dessen unendlich langen, oft nicht asphaltierten Strassen, und die Wüstendurchquerung vor grosse Herausforderungen. Der Ausdruck «Sand im Getriebe» erhielt dabei eine ganz neue Bedeutung, wobei diverse andere Gründe für zwischenzeitliche oder endgültige Ausfälle sorgten. Aufgeschlitzte Ölwannen, Probleme mit der Elektrik oder auch eine kaputte Antriebswelle standen auf dem Krankenblatt. Vielen Patienten konnte durch das technische Know-how der Rallye-Teams oder von hilfsbereiten Werkstätten entlang der Route geholfen werden. Bei einigen gab es aber nichts mehr zu retten. Allerdings sind sieben Fahrzeuge, die es nicht ins Ziel schafften, in Anbetracht der materialmordenden Tor(tour) ein Klacks. Der Subaru Legacy von Hans und Tottoli schaffte die Rallye fast langweilig souverän.

 

Aber ganz ohne Probleme kam auch er nicht durch. Unter anderem machte das Radlager vorne rechts akustisch immer mehr auf sich aufmerksam und ein traubengrosser Stein flog in die Windschutzscheibe. Marginale Problemchen, die nach der Rückkehr in der Schweiz fachmännisch behoben werden. Schliesslich wird der «Rallye-Bolide» noch im Oktober frisch vorgeführt und danach auf der Auktions-Plattform autrada.ch versteigert. Als kleines Goodie zum Fahrzeug gibt es zum Auto noch zwölf 1-Liter-Flaschen passendes ROWE Motoröl von der Petro-Lubricants-Mineralöl (Schweiz) AG. Deren Geschäftsführer, Marco Spadaro, unterstützte das Rallyeteam vom Start weg und stattete es unter anderem mit Motoröl und Scheibenwischwasser aus.

 

www.petro-lubricants.ch

www.autrada.ch

www.muenchen-barcelona.de

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