18. Januar 2018

SAA-Konjunkturentwicklung: Ansprechender Jahresabschluss

Die Konjunkturdaten des SAA swiss automotive aftermarket zeigen im 4. Quartal 2017 sehr gute Werte. Die Garagenzulieferbranche erwartet mehrheitlich, das hohe Niveau auch Anfang 2018 halten zu können.

SAA-Konjunkturentwicklung: Ansprechender Jahresabschluss

Der im Vorquartal notierte positive Trend hat sich fortgesetzt. Bei allen drei Konjunktur-Faktoren ist eine markante Verschiebung von «befriedigend» hin zu «gut» festzustellen. Die Details zur Ertragslage präsentieren sich wie folgt: Im Vorquartal verzeichneten 28% gute Erträge. Dieser Parameter steigt im 4. Quartal 2017 um 15% auf 43%. Der Anteil derer, die befriedigende Werte erzielen, sinkt um 15% auf 49% (Vorquartal 64%). Schlecht sind die Erträge praktisch unverändert bei 9% (Vorquartal 6%). Bei den Umsätzen ist die Entwicklung ähnlich: 57% (Vorquartal 36%) haben gute, 36% (Vorquartal 55%) befriedigende und 6% (Vorquartal 9%) der Firmen schlechte Umsätze. Eine gute Beschäftigungslage vermelden 60% (47%) der teilnehmenden Mitglieder, für 38% (Vorquartal 51%) ist sie befriedigend, und unverändert bei 2% ist sie schlecht.

 

Auch der Start ins nächste Jahr scheint vielversprechend. Es sind kaum Veränderungen in Sicht, sodass das hohe Niveau weiterhin beibehalten werden kann. Verglichen mit den Erhebungen des Vorquartals sind punkto Umsatz- und Ertragslage kaum Ausschläge zu verzeichnen. Die Beschäftigungslage bleibt nach wie vor stabil. Mit 85% (Vorquartal 74%) schätzt sie der überwiegende Teil der Firmen gleichbleibend ein, eine Verbesserung erwarten 13% (Vorquartal 23%) und unverändert 2% eine Verschlechterung.

 

Hingegen erwarten mit 64% (Vorquartal 55%) etwas mehr SAA Mitglieder steigende Kosten im Materialbereich, gleichbleibende 34% (Vorquartal 43%) und sinkende wie im Vorquartal lediglich 2%. Erfreulich, aber angesichts der guten konjunkturellen Situation wenig überraschend ist, dass nach wie vor kein Unternehmen mit der Einführung der Kurzarbeit rechnet. Die Annahme des steigenden Kostentrends im Personalbereich 49% (Vorquartal 26%) dürfte auf die geplanten resp. vereinbarten Lohnerhöhungen anfangs 2018 zurückzuführen sein.

 

Der weltweite Wirtschaftsaufschwung kommt im kommenden Jahr auch in der Schweiz an. Die Ökonomen des Bundes rechnen für 2018 neu mit einem Wirtschaftswachstum von 2,3%. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) bezeichnet das Wachstum als stark und als überdurchschnittlich. Zum ersten Mal wagt das Seco auch einen Ausblick für das Jahr 2019. Die Prognose liegt bei 1,9%. Laut Seco werden zum Wachstum sowohl der Aussenhandel als auch die Binnenwirtschaft beitragen. Die Beschäftigung wird demnach spürbar ansteigen und die Arbeitslosigkeit zurückgehen. (pd/ir)

 

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