09. Januar 2018

FIA Formula E 2018: Countdown für Zürich läuft

In rund 150 Tagen, am 10. Juni 2018, steht das erste Formula-E-Rennen in Zürich an. Damit findet nach 63 Jahren erstmals wieder ein grosses Rundstrecken-Rennen in der Schweiz statt. Neue Partner und eine spannende Streckenführung sorgen für Vorfreude.

FIA Formula E 2018: Countdown für Zürich läuft
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Nachdem der Zürcher Stadtrat im vergangenen Oktober die Rahmenbewilligung erteilt und damit den politischen Weg geebnet hat, haben sich die Organisatoren des Zürcher Formel-E-Rennens neu aufgestellt. Für die Durchführung des Rennens ist die Firma Swiss E-Prix Operations verantwortlich. Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens ist der 40-jährige Pascal Derron.

 

Das erste Formel E-Rennen in der Schweiz hat gemäss Angaben der Veranstalter Signalwirkung für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Schweiz. Dies zeigen die zahlreichen Projekte, welche im Moment im Umfeld des Rennanlasses entstehen. Das Rennen um das Zürcher Seebecken und in einem Teil der Zürcher Innenstadt wird weltweit für Beachtung sorgen. Die Strecke beträgt 3,029 Kilometer und beinhaltet neun Kurven. Start/Ziel liegt auf dem Mythenquai direkt am Ufer des Zürichsee. Über den General-Guisan-Quai, die Stockerstrasse, die Dreikönigstrasse, die Genferstrasse und die Gotthardstrasse geht es auf die Alfred-Escher-Strasse, die die Gegengerade bildet. Mit einer engen Links-Haarnadel, der langsamsten Stelle der Strecke, geht es zurück auf den Mythenquai, wo die Runde nach einem abschliessenden Linksknick beendet wird. Anders als in der Formel E normalerweise üblich, wird in Zürich nicht am Samstag, sondern am Sonntag gefahren.

 

«Der Ticketverkauf startet Anfang April. Für die Tribünenplätze und die Hospitality-Angebote herrscht eine sehr hohe Nachfrage», erklärt Pascal Derron. Dass der Zürcher Stadtrat voll hinter der Austragung des Rennens in Zürich stehe, so Derron weiter, sei ein wesentliches Argument, wenn er und sein Team mit Sponsoren verhandle. Ebenfalls ein starkes Zeichen habe Bundesrätin Doris Leuthard im vergangenen Jahr gesetzt, als sie sich für ein Rennen in der Schweiz eingesetzt habe.

 

Die Schweizer Privatbank Julius Bär engagiert sich seit Beginn 2014 als globaler Partner der Formel E. Sie hat massgeblich dazu beigetragen, die Formel E nach Zürich zu bringen und übernimmt das Titelsponsoring. Das Rennen heisst somit «Julius Baer Zurich E-Prix 2018». Neu mit an Bord ist die ABB, welche auch gleich Titelsponsor des Formel E-Rennens am 10. Juni 2018 in Zürich sein wird.

 

«Wir freuen uns sehr, künftig gemeinsam mit der Formel E die Zukunft der Elektromobilität zu gestalten», sagte Ulrich Spiesshofer, CEO von ABB, und weiter: «Anlässlich der Vorstellung der Partnerschaft in London. ABB und die Formel E passen perfekt zusammen. Gemeinsam werden wir die nächste Phase dieser aufregenden Sportart gestalten und leistungsstarke Teams fördern.»

 

Alejandro Agag, Gründer und CEO von Formel E, erklärte: «Dies ist ein historischer Tag für die Formel E. Ich freue mich, dass ABB der Rennserie ihre Erfahrung und Fachkompetenz in den Bereichen Elektrifizierung und digitale Technologien einbringen wird. Gemeinsam werden wir den Fans und Zuschauern der ABB FIA Formel E Meisterschaft rund um den Globus bahnbrechende Technologien vorstellen.»

Mit von der Partie am 10. Juni wird auch der Schweizer Rennfahrer Sebastien Buemi sein. Er stand bereits zwölf Mal auf dem Formel E-Podium und holte sich in der Saison 2015/2016 den Weltmeistertitel. In der Schweiz möchte der Renault e.dams-Fahrer Geschichte schreiben – als erster professioneller Rennfahrer, der nach über sechs Jahrzehnten in seinem Heimatland ein Rennen gewinnt. «Ich kann es kaum erwarten, auf heimischem Boden zu fahren. Das hat seit 63 Jahren kein anderer Rennfahrer sagen können. Damit wird ein Traum von mir wahr.» (pd/ir)

 

www.zuericheprix.ch

www.fiaformulae.com  

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