30. März 2017

Die Stiftung Cerebral hat in der AMAG einen starken Mobilitätspartner

Die AMAG und die Stiftung Cerebral spannen zukünftig zusammen. Gemeinsam setzen sie sich mit dem Projekt «Fahrschule für behinderte Menschen» mit sechs behindertengerecht umgebauten VW Caddys dafür ein, dass auch Menschen im Rollstuhl Autofahren lernen und mobil und unabhängiger sein können.

Die Stiftung Cerebral hat in der AMAG einen starken Mobilitätspartner

Die neue Flotte der Fahrschul-Caddys der Stiftung Cerebral.

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Am Mittwoch, 29. März 2017 durften die Stiftungspräsidentin Maya Greuter, die Stiftungsräte Nik Hartmann und Andreas Burgener sowie Michael Harr, Geschäftsführer, im Namen der Stiftung Cerebral in der AMAG Bern die neue Fahrschulflotte von Jost Eggenberger, Managing Director AMAG Retail, in Empfang nehmen. Es handelt sich um sechs VW Caddy TGI BlueMotion, welche von den Firmen Warpel AG in Düdingen und Orthotec in Nottwil so umgebaut wurden, dass Personen mit den unterschiedlichsten körperlichen Handicaps darauf Fahrstunden nehmen können.

   

Der Stiftung Cerebral ist die Bewegungsfreiheit von behinderten Menschen ein wichtiges Anliegen. Seit über 20 Jahren unterhält sie deshalb erfolgreich die «Fahrschule für behinderte Menschen» - eine Fahrschule mit Spezialfahrzeugen. Bei der Erneuerung der Fahrschulflotte setzt die Stiftung nun auf eine Zusammenarbeit mit der AMAG, für die stete Verbesserung der persönlichen Mobilität und somit die Förderung von Freiheit und Unabhängigkeit - besonders bei Menschen mit einer Körperbehinderung - ebenfalls sehr wichtig ist.

   

Die AMAG unterstützt darum das Angebot der «Fahrschule für behinderte Menschen» der Stiftung Cerebral als Partner und als Sponsor. Die neue Fahrschulflotte besteht aus sechs VW Caddy TGI BlueMotion, deren Cockpits behindertengerecht und als Fahrschulauto umgebaut wurden. Die mit Erdgas und Benzin betriebenen Fahrzeuge leisten zudem auch einen messbaren Beitrag für die Umwelt. Nebst der Fahrzeugflotte unterstützt die AMAG das Projekt mit attraktiven Konditionen für Wartung, Reparatur, Reifen und Reinigung, stellt die Fahrzeuge jeweils vor Fahrschuleinsatz bereit (Betankung, Aufbereitung Spezialkoffer, Reinigung), offeriert vergünstige Transportpauschalen zu anderen AMAG Betrieben und stellt die dezentrale Lagerung der Fahrzeuge in der ganzen Schweiz sicher.

   

Das gemeinsame Fahrschulangebot der Stiftung Cerebral und der AMAG zeichnet sich zudem dadurch aus, dass die Fahrlehrer speziell geschult werden und einen Workshop absolvieren, bei welchem sie sich mit dem technischen Umbau des Fahrzeuges vertraut machen. So können sie besser auf die besonderen Bedürfnisse der Fahrschüler eingehen. Die Stiftung Cerebral ist die Anlaufstelle für Fahrschulinteressierte und vermittelt die Fahrlehrer. Ebenfalls berät und begleitet sie Betroffene auch bei einer Anschaffung eines Fahrzeuges.

   

Für behinderte Menschen bedeutet der Erwerb des Fahrausweises viel mehr als nur ein Freibrief zum Autofahren - er ist ein Schritt zu mehr Mobilität und somit auch zu mehr Lebensfreude und Freiheit. «Auch behinderte Menschen haben ein Recht auf möglichst viel Mobilität», erklärt Michael Harr, Geschäftsleiter der Stiftung Cerebral. Mobilität sei sogar eine Grundvoraussetzung für soziale Interaktion. Die Fahrprüfung zu machen sei für behinderte Menschen also nicht nur Spass am Autofahren, sondern eine Notwendigkeit, betont Harr. «Zudem nehmen wir behinderten Menschen mit unserer Fahrschule das Risiko einer möglichen Fehlinvestition.» Damit spielt Harr auf den möglichen Fall an, dass sich jemand noch vor der ersten Fahrstunde ein eigenes behindertengerechtes Auto kauft, damit aber nicht zurechtkommt.

 

Jost Eggenberger, Managing Director AMAG Retail meint: «Für unser Unternehmen gehört soziales Engagement zur Tradition. Wir freuen uns, dass wir mit dieser Partnerschaft die Mobilität von behinderten Menschen vergrössern können.» Stiftungsrat Nik Hartmann ergänzt: «Mit unserem Fahrschulangebot helfen wir mit, dass körperbehinderte Menschen ihr Recht auf Mobilität wahrnehmen können.»

 

Die behindertengerechten Umbauten der sechs Caddys sind modular. Das heisst, die Umbauten aller Fahrzeuge können im Bedarfsfall mit Zusatzausrüstung, die in jedem Fahrzeug zur Verfügung steht, an die jeweiligen Stärken und Schwächen der Fahrschüler angepasst werden. So kann beispielsweise das Handgas mit wenigen Handgriffen links oder rechts angeordnet werden oder als Gasring über oder unter dem Lenkrad. Auch besteht die Möglichkeit der Montage einer Pedalverlängerung für kleinwüchsige Menschen. Das geht dann etwas länger, lässt sich aber auch mobil vom Fahrlehrer erledigen. Möglich ist sogar der Anschluss von Panels, über die Scheibenwischer, Blinker und die Scheinwerfer beispielsweise mit dem Ellenbogen oder dem Hinterkopf bedienen lassen.

   

Die neuen Fahrschul-Caddys sind ab sofort in AMAG Betrieben in Bern, Fribourg, Chur, Schinznach-Bad und Winterthur stationiert und stehen dort den Fahrlehrern für Schulungszwecke zur Verfügung. Bei der Stiftung Cerebral spricht man rund 20 Fahrschülern pro Jahr, welche die Dienste ihrer Fahrschule beanspruchen, um die Fahrausbildung zu absolvieren. (pd/cs)

 

www.amag.ch

www.cerebral.ch

www.warpel.ch

www.orthotec.ch

 

   

   

 

   

 

 

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