24. Februar 2016

«Das Interieur wird beim autonomen Fahren einen noch höheren Stellenwert bekommen»

Als Assistant Chief Designer bei Mazda Motor Europe ist Maria Greger verantwortlich, dass das Interieur der Automarke aus Japan nicht nur funktional, sondern auch schön ist. Die Designerin erklärt im Interview mit AUTO&Wirtschaft, warum das Wohnzimmer in Sachen Interior-Design im Moment eine wichtige Rolle spielt.

«Das Interieur wird beim autonomen Fahren einen noch höheren Stellenwert bekommen»

 

Interview: Isabelle Riederer

 

AUTO&Wirtschaft: Frau Greger, was fasziniert Sie am Konzept Auto bzw. am Auto-Innendesign?

Maria Greger: Zum einen kommt man ständig mit neuen Technologien in Kontakt und zum anderen hat man ein Gesamtkonzept auf relativ kleinen Raum. Für mich als Colour&Material-Designerin ist es natürlich extrem spannend mit den verschiedensten Materialien zu arbeiten, sie auszuwählen und zusammenzubringen. Wichtig ist, dass Materialmix und Farben harmonieren und dass ein hochwertiger Eindruck entsteht. Und ganz klar, am Ende müssen sich die Vorschläge auch in der Autoproduktion umsetzen lassen.

 

Autonomes Fahren ist die Zukunft. Wie gestaltet man ein Auto, das irgendwann kein Lenkrad mehr haben wird?

Wenn das autonome Fahren kommt, wird sich sicher etwas verändern. Ich kann mir gut vorstellen, dass man noch mehr Wert auf die Materialien legen wird und das Interieur dementsprechend auch einen noch höhreren Stellenwert bekommen wird. Obwohl der Kunde bereits heute sehr anspruchsvoll ist und das Interieur bereits eine wichtige Rolle spielt. Vielleicht wird es mehr Ablagen geben oder man kann den Stuhl in alle Richtungen drehen, um während der Fahrt besser arbeiten zu können. Ich glaube aber, dass das Lenkrad nicht sofort verschwinden wird, denn ich kann mir gut vorstellen, dass der Kunde sich einfach sicherer fühlt, wenn er noch etwas zum Anfassen hat.

 

Gibt es aktuelle Trends im Interieur-Design?

Ja, im Moment kommen die Trends ganz klar aus dem Wohnbereich. Das sieht man am Beispiel Holz. Im Wohnbereich wird immer mehr mit Holz gearbeitet und auch im Interieur von Fahrzeugen kommt dieses Material immer öfter zum Einsatz. Bei den Farben und Formen ist es abhängig von der jeweiligen Marken, weil jede ihre eigene Farben- und Formensprache hat. Bei Mazda gibt das Kodo-Design die Richtlinien vor. Audi ist eher eckig, Mercedes-Benz dagegen eher geschwungen.

 

www.mazda.ch

 

Lesen Sie das ganze Interview mit Maria Greger in der kommenden 3. Ausgabe von AUTO&Wirtschaft.

 

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