02. Juni 2015

Tom Lüthi und Dominique Aegerter: Freud und Leid in Mugello

Während sich Dominique Aegerter beim sechsten WM-Lauf der Moto2-Klasse in Mugello über den dritten Platz freuen durfte, musste Tom Lüthi eine bittere Pille schlucken: Er stürzte in Führung liegend.

Tom Lüthi und Dominique Aegerter: Freud und Leid in Mugello

Tom Lüthi durfte aus der zweiten Reihe ins Rennen starten.

Tom Lüthi und Dominique Aegerter: Freud und Leid in MugelloTom Lüthi und Dominique Aegerter: Freud und Leid in Mugello

Zwei Schweizer an der Spitze eines Grand Prix - das hatte es noch nie zuvor gegeben: Sowohl Dominique Aegerter vom Team Technomag Racing Interwetten als auch Tom Lüthi vom Team Derendinger Racing Interwetten erwischten in Mugello einen guten Start. Für Lüthi war das Rennen allerdings schnell gelaufen, er stürzte in Führung liegend, blieb aber zum Glück unverletzt. Aegerter übernahm daraufhin die Spitzenposition, die er bis zur siebten Runde halten konnte. Am Ende kam er als Dritter ins Ziel.

 

Aegerter freute sich: «Startplatz 2 war eine riesige Überraschung für mich. Aber ich habe begriffen, dass ich nun mit der Kalex auf höchstem Niveau mithalten kann. Im Rennen waren die ersten Runden zusammen mit Tom perfekt. Als er stürzte und ich plötzlich wieder in Führung lag, wurde ich nervös. Denn ich hatte keine Ahnung, wie lange ich da vorn bleiben konnte. Sollte ich noch mehr angreifen? Ich habe alles gegeben, aber Rabat und Zarco waren doch einen Tick flinker unterwegs. Aber allein die Tatsache, dass ich lange ihren Rhythmus halten konnte, ist sehr wichtig für mein Selbstvertrauen.»

 

Und Lüthi erklärte: «Die ersten Runden sind perfekt gelaufen. Der Start war super, ich habe hervorragend mit Domi harmoniert. Dann habe ich ihn überholt und dachte, ich könnte eine etwas höhere Pace gehen und wollte vorne wegfahren. Ich habe also sehr heftig angegriffen. Vielleicht etwas zu viel, denn auf einer kleinen Welle bin ich weggerutscht. Das soll aber keine Ausrede sein, denn ich kenne die Strecke von Mugello sehr gut, ich kannte auch die Welle, die mich aus dem Rennen geworfen hat. Doch wenn man ein Rennen gewinnen will, muss man Risiken eingehen.» (vg)

 

www.derendinger-racing.com

 

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