11. Februar 2015

André Hefti: «Der Verbrauch spielt heutzutage eine grössere Rolle»

Nur noch wenige Wochen muss sich André Hefti gedulden, bevor sein vierter Automobil-Salon in Genf die Pforten öffnet. Der Branchenkenner ist schon seit den 70er-Jahren ein regelmässiger Besucher des Grossereignisses in Genf. Im Gespräch mit AUTO&Wirtschaft erinnert sich Hefti zurück und erklärt, was sich seither verändert hat.

André Hefti: «Der Verbrauch spielt heutzutage eine grössere Rolle»

André Hefti: «Die Sonderausstellung ist ein Highlight, denn der Motorsport hat bei vielen Marken zu wegweisenden Verbesserungen der Serienmodelle geführt.»

Der Internationale Automobil-Salon steht vor der Tür und die Vorbereitungen für das Genfer Grossereignis laufen auf Hochtouren. Entsprechend vollgepackt ist auch der Terminkalender von Generaldirektor André Hefti, der sich dennoch die Zeit nahm, um mit AUTO&Wirtschaft über die Highlights von heute und die Herausforderungen von morgen zu sprechen.

 

Ganz besonders freut sich Hefti auf die Sonderausstellung «100 Jahre Automobilrennsport» des Schweizer Luxusuhren-Herstellers Tag Heuer. «Mit diesem Thema knüpft Tag Heuer an die Le Mans-Ausstellung vom letzten Jahr an», freut sich Motorsport-Liebhaber Hefti, und fügt an: «Die Sonderausstellung ist ein Highlight, denn der Motorsport hat bei vielen Marken zu wegweisenden Verbesserungen der Serienmodelle geführt. Aber natürlich freue ich mich auch auf die vielen Weltpremieren. Auch das Thema Connected Car ist immer spannend.»

 

Hefti, der seit den 70er-Jahren in Genf dabei ist, erinnert sich zurück: «Als ich zum ersten Mal dabei war, wurden die Autos hingestellt, ein paar Logos platziert und es gab vielleicht ein, zwei Hostessen. Heute inszeniert man die Autos, das ist eine ganz andere Welt. Die Stände sind sicher grösser und schöner geworden, da kommt sehr viel mehr Technik zum Einsatz.»

 

Nicht nur der Autosalon, auch der Autokauf hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend geändert. Hefti erklärt: «Der Verbrauch spielt heutzutage sicher eine grössere Rolle, und dann gibt es auch Kriterien, die länderspezifisch sind. Die Schweizer Topografie ist etwa ein Grund dafür, dass der Anteil an 4x4-Fahrzeugen in der Schweiz so hoch ist.» Einige Kriterien sind aber nach wie vor gültig: «Das Design ist immer noch ein Hauptargument. Man kann das beste Auto mit der besten Technik haben, wenn das Auto nicht gefällt, dann wird es auch nicht gekauft.»

 

Hefti ist auch überzeugt: «Der Verbrennungsmotor hat noch viel Potenzial, man schaue sich nur die Verbrauchswerte von früher an, dann sieht man, wie viel unterdessen schon passiert ist. Er hat also noch lange nicht ausgedient.» Und das, obwohl der Anteil der am Salon ausgestellten Fahrzeuge mit alternativen Antrieben jedes Jahr steigt, wie er betont. (vg)

 

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