28. Mai 2014

Porsches neues Zuhause liegt im Zeitplan

Porsche Schweiz AG konnte Ende Mai das traditionelle Richtfest zum Abschluss des Rohbaus beim zukünftigen Firmensitz feiern. Noch in diesem Jahr wird der neue Sitz in Risch-Rotkreuz bezogen.

Porsches neues Zuhause liegt im Zeitplan

Stephan Altrichter, Geschäftsführer der Porsche Schweiz AG, freut sich mit seinem Architekten Aurel Toth (r.) über den guten Baufortschritt.

Porsches neues Zuhause liegt im Zeitplan

Text/Bilder: Simon Tottoli

 

Vor acht Monaten sind im Industriegebiet Blegi der Gemeinde Risch-Rotkreuz die Baumaschinen aufgefahren, um auf einem rund 10ʼ000 Quadratmeter grossen Gelände ein dreigeschossiges Gebäude plus Untergeschoss für die Porsche Schweiz AG zu errichten. Und die Bauleute scheinen dem sportlichen Image der Auftraggeberin alle Ehre machen zu wollen: Rund ein halbes Jahr nach Baubeginn ist der Rohbau bereits fertiggestellt worden, sodass sich die rund 120 Gäste am traditionellen Richtfest schon eine reale Vorstellung vom künftigen Schweizer Porsche-Sitz machen konnten.

 

Der verhältnismässig milde Winter erforderte keinen ausserplanmässigen Unterbruch. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Stephan Altrichter, Geschäftsführer der Porsche Schweiz AG, bei seiner Richtfest-Rede: «Ich möchte mich bei allen Beteiligten und heute vertretenen Gewerken bedanken, die den Bau in so kurzer, eben Porsche-typisch sportlicher Zeit möglich gemacht haben», erklärte er. Spezieller Dank ging von Stephan Altrichter auch an den Architekten Aurel Toth, der in der Branche als Experte bei der Realisierung und Planung von Autohäusern einen hervorragenden Ruf geniesst und beim neuen Porsche-Bau federführend war.

 

Für den zukünftigen Sitz der Porsche Schweiz AG und dem dazugehörenden Porsche Zentrum Zug haben Toth und die involvierten Partner vor allem umwelttechnisch aus dem Vollen geschöpft. In erster Linie galt es natürlich, dem CI von Porsche gerecht zu werden, aber so weit wie möglich kommt so ziemlich alles zum Einsatz, was heute sinnvoll und machbar ist. Beispielsweise gibt es auf dem Dach Regenwassersammelbehälter mit einem Fassungsvermögen von 70 Kubikmetern für den Betrieb von Waschanlage & Co.

 

«Alle technischen Einrichtungen kommen ohne Trinkwasser aus», betonte Aurel Toth bei der Führung durch den Rohbau. Weiter werde das Gebäude im Winter über Erdsonden beheizt und im Sommer durch eine Wärmeableitung in den Boden aktiv gekühlt. Dank dieser und anderer Massnahmen erfüllt der Vorzeigebau, der auf seinen vier Stockwerken eine Gesamtfläche von circa 9900 Quadratmetern aufweist, den Minergie-Standard.

 

Ende Oktober 2014 sollen die Bautätigkeiten in Risch-Rotkreuz abgeschlossen sein. Noch im Lauf des Novembers will Porsche Schweiz mit seinen rund 45 Mitarbeitenden ins neue Zuhause einziehen. Porsche-Fahrer und solche, die es werden wollen, kommen aber schon vorher auf ihre Kosten. Das firmeneigene Porsche Zentrum Zug, welches zusammen mit dem integrierten Trainingszentrum das Erdgeschoss belegen und einen riesigen Showroom für rund 30 Autos haben wird, eröffnet schon Anfang November. Zurzeit sucht das Unternehmen noch Fachkräfte für Werkstatt, Verkauf und Administration. Nur ein Teil der insgesamt 45 bis 50 Stellen kann mit Personal vom Porsche Zentrum Cham (zukünftig ein Bentley Store) besetzt werden, was bedeutet, dass Porsche in Risch-Rotkreuz auch neue Arbeitsplätze schafft.

 

www.porsche.ch

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