03. April 2014

Zwei Milliarden Franken für die Strasse

Das Parlament hat die Kredite beschlossen, das UVEK nun die entsprechenden Bauprogramme bewilligt: Es werden zwei Milliarden Franken in den Bau, Ausbau und Unterhalt der Nationalstrassen investiert.

Zwei Milliarden Franken für die Strasse

Der Bund investiert 2014 rund 1,95 Milliarden Franken in das Nationalstrassennetz, wie das Bundesamt für Strassen ASTRA mitteilt. 604 Millionen davon fliessen in den Bau von neuen Abschnitten, 1,25 Milliarden werden für den Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes eingesetzt. 100 Millionen Franken fliessen in Projekte zur Beseitigung von Engpässen. In der Wintersession 2013 hat das Parlament die notwendigen Kredite beschlossen. Das UVEK hat nun die entsprechenden Bauprogramme für 2014 bewilligt.

 

Die Schwerpunkte der Neubautätigkeit lägen in der Weiterführung begonnener Projekte, unter anderem bei der A9 im Oberwallis, bei der Transjurane (A16) in den Kantonen Bern und Jura, beim Ost-Ast der Umfahrung Biel (A5), bei der Prättigauerstrasse (A28) im Kanton Graubünden und bei der A5 im Kanton Neuenburg (Tunnel von Serrières).

 

Die Mittel für Neubauten stammten aus dem Infrastrukturfonds. Die grössten Kredite werden folgenden Kantonen zugeteilt: Bern 221 Millionen, Wallis 184,8 Millionen, Jura 102,7 Millionen, Graubünden 31,6 Millionen, Neuenburg 23,6 Millionen. Die Netzvollendung sei eine Verbundaufgabe zwischen Bund und Kantonen: Die Bauherrenaufgabe erfüllen die Kantone, das ASTRA hat die Oberaufsicht.

 

Die Gelder für Ausbau und Unterhalt der in Betrieb stehenden Nationalstrassen stammen aus der Spezialfinanzierung Strassenverkehr (SFSV). Im Jahr 2014 starten die Hauptarbeiten für verschiedene Erhaltungsprojekte, darunter in der Westschweiz an A1 und A9, an der A2 in Basel Stadt sowie an der A3 im Raum Zürich.

 

Weitere Informationen zu den grösseren Bauprojekten auf dem Nationalstrassennetz sind im Internet unter www.autobahnschweiz.ch abrufbar. (pd/md)

 

www.astra.ch

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