27. März 2014

Strassenverkehr fordert 2013 weniger Opfer

2013 sind bei Unfällen auf den Schweizer Strassen 269 Menschen tödlich verunglückt. Das sind 70 Personen weniger als im Vorjahr. 4129 Menschen wurden schwer verletzt, 73 weniger als 2012. Deutlich zurückgegangen sind die Unfälle bei Motorrad- und Zweiradfahrenden.

Strassenverkehr fordert 2013 weniger Opfer

Insgesamt ereigneten sich 2013 auf den Schweizer Strassen 17'473 Unfälle mit Personenschaden. Dabei wurden 269 Personen getötet, 4'129 schwer und 17'250 leicht verletzt. Gegenüber dem Vorjahr hat die Zahl der Verkehrstoten um 21 Prozent, die Zahl der Schwerverletzten um zwei Prozent abgenommen. Damit konnte der positive Trend der letzten Jahre fortgesetzt werden. Verbesserungen zeigen sich auch bei den schweren Geschwindigkeits- und Alkoholunfällen: Der Rückgang liegt bei den getöteten Personen prozentmässig im zweistelligen Bereich. Bei den Schwerverletzten macht er sechs beziehungsweise sieben Prozent aus.

 

2013 verunglückten 17 Fahrradfahrende tödlich, elf weniger als im Vorjahr. Bei den verunfallten Motorradfahrenden sank die Zahl der tödlich verunglückten Opfer um 19 auf 55 Personen. Bei den schwer verletzten Motorrad- und Fahrradfahrenden ist ebenfalls ein Rückgang von drei beziehungsweise sechs Prozent zu verzeichnen.

 

2013 verunglückten total 69 Fussgänger tödlich. Das sind sechs weniger als im Jahr zuvor. Im Vergleich mit dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre entspricht dies zwei Prozent mehr. Fünf Prozent mehr sind schwer verletzt worden im Vergleich mit dem Vorjahr und sechs Prozent im Vergleich mit dem fünfjährigen Mittel.

 

Die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden auf Autobahnen und Autostrassen hat gegenüber dem Vorjahr um sieben Prozent abgenommen. Mit 1834 Unfällen im Jahr 2013 wurde ein neuer Tiefstand seit 1992 festgestellt. Die markante Abnahme der Anzahl der schwer Verunfallten im Vergleich zum Vorjahr hängt mit dem tragischen Carunfall in Sierre von März 2012 zusammen, welcher sich in der letztjährigen Statistik niedergeschlagen hat. Aber auch im Vergleich mit dem fünfjährigen Mittel wurde 2013 ein markanter Rückgang bei den schweren Personenunfällen auf Autobahnen und Autostrassen registriert. (pd/ml)

 

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