25. März 2014

Automobil-Recycling steht vor neuem Zeitalter

Am 14. Internationalen Automobil Recycling Kongress (IARC 2014) in Brüssel zeichnete die Branche ein neues Bild der Zukunft der nachhaltigen Automobil-Produktion und des Automobil-Recycling. Neue Regulierungen auf EU-Ebene wie auch Innovationen im Fahrzeugbau führen zu grossen Veränderungen in der Wiederaufbereitung von Werkstoffen.

Automobil-Recycling steht vor neuem Zeitalter

Keynote-Speaker Peter Kronschnabel am IARC 2014.

Die zunehmende Elektrifizierung der Antriebsaggregate in Autos erfordert Technologien, um neuartige Baustoffe und Komponenten des Elektroantriebs im Rückbau verwerten zu können. Dabei fallen zum Beispiel verschiedene Metallverbindungen und Elektronik-Abfall an, der aufgefangen und wertschöpfend wieder einem neuen Abnehmermarkt zugeführt werden kann.


E-Mobility wird das Schlagwort der Zukunft sein, ist auch Olivier François, Vice-Chairman des Steering Committees des IARC, überzeugt. Wie können wir mittelfristig die begrenzten fossilen Energieträger ersetzen, und wie können wir generell den Bedarf und die Nachfrage nach Energie in der Gesellschaft reduzieren? Peter Kronschnabl, Präsident und CEO von BMW in Belgien und Luxemburg hat in seinem Auftritt den Weg hin zu neuen Materialien im Fahrzeugbau und die Transformation hin zu neuen Energiesystemen beleuchtet.

 

Mit der «End of Life Vehicles Directive (ELV)» verlangt die EU per 1. Januar 2015, dass 85% aller Komponenten eines Automobils wieder verwertet oder dem Produktionsprozess zurückgeführt werden, bzw. dass 95% der Baustoffe im Recyclingprozess aufgefangen und fachgerecht entsorgt werden. Die Frage, ob und vor allem wie diese Ziele und Vorgaben umgesetzt werden können, konnte am IARC in Brüssel aber noch nicht abschliessend geklärt werden.


220 Teilnehmer und Fachvertreter haben die IARC 2014 in Brüssel besucht, und 18 Firmen haben sich und ihre Dienstleistungen am Kongress präsentiert. Neben verschiedenen Referaten standen auch Firmenbesichtigungen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden auf dem Programm sowie verschiedene Networking-Anlässe und Seminare zum Know-how-Austausch. (pd/ml)

 

www.icm.ch

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