25. Oktober 2013

Kampfansage im Kompaktsegment

Škoda schliesst mit dem Rapid Spaceback die Lücke zwischen Fabia und Octavia. Dieses Segment der kompakten und günstigen Hatchbacks wurde bisher vor allem durch die koreanischen Marken Kia und Hyundai mit dem cee'd und dem i30 bedient. Markenchef Markus Kohler sieht viel Potenzial im Rapid Spaceback und spricht über die Verkaufsentwicklung der Marke und die Wachstumsziele.

Kampfansage im Kompaktsegment

Der Rapid Spaceback bietet freie Sicht auf den Himmel dank riesigem Panoramadach im optionalen «Style»-Paket.

Kampfansage im Kompaktsegment

Von Lukas Hasselberg

 

Der Rapid Spaceback bietet auf 4,3 Metern Länge stolze 1380 l Ladevolumen und bringt mit dem kleinsten Motor nur 1055 kg auf die Waage. Unvergleichlich ist, wie bei den meisten Škoda-Modellen, die fürstliche Beinfreiheit auf den Rücksitzen. Aufgrund des geringen Gewichts sind die zum Marktstart angebotenen drei Motorisierungen ausreichend: ein 1,2-l-TSI mit 105 PS und 6-Gang-Schaltung, ein 1,4-l-TSI mit 122 PS und 7-Gang-DSG und ein 1,6-l-TDI mit 105 PS und 5-Gang-Schaltung. Seit dem 25. Oktober steht der Rapid Spaceback zu Preisen zwischen 19'130 und 27'500 Franken abzüglich einer «Clever»-Prämie von 1900 Fr. bei den Händlern.

 

AUTO&Wirtschaft: Inwiefern füllt der Rapid Spaceback eine Lücke im Škoda-Angebot?

Markus Kohler: Wir haben nun endlich ein Produkt im Hatchback-Segment. In dieser Klasse sind einige Wettbewerber vertreten, insbesondere Koreaner. Der Rapid Spaceback ist sehr wichtig für uns und ein weiterer Schritt für den Konzern, auf 1,5 Millionen Autos zu kommen.

 

Welche Verkaufsziele verfolgen Sie mit dem Rapid Spaceback?

Dieses Jahr, was noch möglich ist, nächstes Jahr 1500 Autos.

 

Welche Zielgruppe wird mit dem Rapid Spaceback angesprochen?

Einerseits jüngere Kunden, die dynamischeres Design bevorzugen, andererseits ältere, bei denen die Kinder ausgewachsen sind und die nicht mehr den Platz eines Kombis benötigen. Generell aber sogenannte Smart Buyers, bei denen die Vernunft im Vordergrund steht.

 

Wie schätzen Sie die Flottentauglichkeit des Rapid Spaceback ein?

Er hat sicher ein gewisses Potenzial im Flottenbereich, aber es wird nicht das grosse Volumen ausmachen. Ich gehe davon aus, dass primär Privatkunden vom Rapid Spaceback angesprochen werden.

 

Warum gibt es nur drei Motorisierungen? Folgen später mehr Varianten?

Vorerst bleibt es bei diesem Angebot. Wir kämpfen natürlich immer für Schweizer Ansprüche.

 

Besteht nicht eine gewisse Gefahr des Kannibalismus gegenüber dem Octavia und Fabia Combi?

Beim Octavia sehe ich das nicht, beim Fabia wird es sicher den einen oder anderen Kunden geben, der aufsteigen will. Wir wollen mit dem Rapid Spaceback vor allem neue Kunden erobern.

 

Wie ist die Resonanz bei den Schweizer Škoda-Händlern?

Es gab ein sehr positives Echo. Sie sehen eine Chance, neue Kunden und Zielgruppen anzusprechen, da es der erste Hatchback von Škoda ist. Die Rapid-Limousine, die seit Anfang 2013 im Handel ist, liegt mit aktuell 140 Immatrikulationen bereits über unseren Erwartungen.

 

Warum verzeichnete Škoda einen Rückgang von 12,2 Prozent in den ersten drei Quartalen 2013?

Dazu haben der Modellwechsel beim Octavia und ein Produktionsausfall bei den 4x4-Modellen geführt. Zudem war 2012 sicher überdurchschnittlich für Škoda.

 

Wie lauten die Ziele für die Schweiz, wenn weltweit 1,5 Mio. Autos bis 2018 verkauft werden sollen? Eine Steigerung um 50 Prozent?

Der Fokus der Wachstumsstrategie liegt nicht auf Westeuropa. Unser Ziel ist eine Steigerung auf sieben Prozent Marktanteil.

 

Wie läuft die Umsetzung der neuen Corporate Identity?

Wir sind da in den finalen Zügen. Das Ziel ist immer noch, bis Ende 2015 alle Schweizer Betriebe auf das neue CI anzupassen. Der neue Auftritt kommt sehr gut an.

 

Ist das Händlernetz gut aufgestellt?

Die Idealnetzplanung ist abgeschlossen. Wir haben an dem einen oder anderen Punkt aber noch Handlungsbedarf. Es geht in einigen Garagen aufgrund des Wachstums und der Modellvielfalt nicht mehr mit zwei Konzernmarken wie früher.

 

www.skoda.ch

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