11. Juni 2013

Generalversammlung ohne Opposition

Dass der Schweizerische Carrosserieverband (VSCI) gute Arbeit leistet, wurde an der 93. Generalversammlung im Autobau zu Romanshorn mit eitlem Sonnenschein belohnt. Die ordentlichen Geschäfte wurden rasch und oppositionslos genehmigt.

Generalversammlung ohne Opposition

Neue Visitenkarte: Der Prototyp des neuen Carromobil auf Basis des Opel Adam. (Bilder: Roland Hofer)

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Von Roland Hofer

 

Unter der Leitung von Zentralpräsident Hans-Peter Schneider wurden die Traktanden zügig abgearbeitet. Ohne Gegenstimme wurde der Jahresbericht - er lag leider nur den Mitgliedern in schriftlicher Form vor - genehmigt. Immerhin tönte der Vorsitzende einige Höhepunkte an. Dazu gehört sicher die Berufsprüfung im Oktober in Langenthal, die zu einem Besuchermagnet und Megaevent wurde (AUTO&Carrosserie berichtete ausführlich). Zudem empfahl Schneider den Mitgliedern, mindestens einen Mitarbeiter in der Drücktechnik auszubilden. «Denn Hagelschäden müssen in der Regel nicht sofort, sondern können gestaffelt erledigt werden.» Schliesslich ermunterte er die VSCI-Betriebe, Schadenkalkulationen vermehrt selbst zu rechnen. «Wer einfach den vom Experten genannten Preis übernimmt, kann im Nachhinein keinen Mehraufwand geltend machen», meinte er.

 

Im kommenden Herbst soll ein neues Carro-Mobil auf Basis des Opel Adam den bisherigen Fiat 500 ablösen. Hans-Peter Schneider lobte den Prototypen und versprach attraktive Konditionen für die einheitlich beklebten Fahrzeuge, die als Ersatzwagen guten Anklang finden. Ein neues Label erarbeitet der Zentralvorstand zurzeit, um eine gute Ausbildung zu würdigen und die Betriebe damit auszustatten. Bereits sind erste Planungen für die Berufsprüfung 2014 erfolgt. Als Lacklieferant konnte die André Koch AG mit Standox gewonnen werden.

 

Abschliessend liess Hans-Peter Schneider durchblicken, dass die etwas mühsamen Berufsbezeichnungen - etwa Carrossier/in Spenglerei - vielleicht schon bald wieder der Vergangenheit angehören könnten. Ausführlich stellte daraufhin der Finanzverantwortliche des Zentralvorstandes Kurt Späti (Calag Langenthal) die Jahresrechnung, die mit einem satten Gewinn von 124ʼ559 Franken abschloss, vor.

 

Um viel Geld geht es auch bei den beiden im Aufbau befindlichen Ausbildungsstätten Bern und Winterthur. Kurt Späti stellte den VSCI-Anteil am neuen Bildungszentrum Mobil-City in Bern vor und wünschte: «Wir wollen die erste Adresse für Carrosseriespengler, Autolackierer und Fahrzeugbauer werden.» Das Mobil-City entsteht am Berner Stadtrand in enger Zusammenarbeit mit dem Autogewerbeverband (AGVS), dem Nutzfahrzeugverband (ASTAG) sowie der PK-Mobil, der Pensionskasse des Schweizer Mobilitätsgewerbes. 350 Lernenden sollen dort auf einer Nutzfläche von 1650 Quadratmetern Platz geboten werden.

 

Für den nach vielen Jahren ZV-Zugehörigkeit zurücktretenden Thomas Peter (Winterthur) konnte der 55-jährige Ruedi Marti (Lanz+Marti, Sursee) gewonnen werden. Er ist längst Mitglied in der VSCI-Nutzfahrzeugkommission. Leider musste er der Veranstaltung krankheitshalber fernbleiben. Als neue Rechnungsrevisorin wurde die Treuhänderin Silvia Betschart aus Littau gewählt. Für seinen jahrelangen Einsatz in VSCI-Gremien wurde Markus Angliker, Inhaber der Spenglerei der Carrosserie Rosenberger in Dübendorf, mit tosendem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt.

 

www.vsci.ch

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