04. September 2009

Vorsprung durch (Turbolader-) Technik

Ein neuer 2,5-l-Fünfzylindermotor mit Direkteinspritzung und Turboaufladung von BorgWarner verhilft dem Audi TT RS zu fulminanten Fahrleistungen.

Vorsprung durch (Turbolader-) Technik

die spezielle Geometrie der Ladereinheit sowie die Forderung nach möglichst geringem Bauteilgewicht stellten hohe Anforderungen an die Form- und Giesstechnologie bei BorgWarner.

Das Herzstück des stärksten Audi TT ist ein komplett neu entwickeltes Direkteinspritzer- Aggregat, das 250 kW leistet und ein maximales Drehmoment von 450 Nm bei 1600 /min bis 5300 /min bereitstellt. Das Gesamtgewicht des Triebwerks beträgt dabei lediglich 183 kg. Durch die konsequente Nutzung der Aufladetechnik, der Direkteinspritzung, der Einlass- und Auslassnockenwellenverstellung sowie mithilfe einer sorgfältigen Abstimmung von Saug- und Abgasseite ist ein Hochleistungsmotor mit breitem Drehzahlband auf hohem Mitteldruckniveau entstanden. Neben dem Aufladesystem liefert BorgWarner dazu auch den kompletten Nockenwellenantrieb.


Anforderungen an den Turbolader

Die spezielle Geometrie sowie die Forderung nach möglichst geringem Bauteilgewicht stellten hohe Anforderungen an die Form- und Giesstechnologie bei BorgWarner. Der in Stahlguss hergestellte Krümmer des Abgasturboladers (ATL) ist mit der bei Audi erprobten Klemmflanschtechnik am Zylinderkopf befestigt. Mit Hilfe dieser Konstruktion kompensiert der ATL auftretende thermische Ausdehnungen. Der K16-Turbolader ist mit einem relativ grossen Verdichterrad ausgestattet und bietet hohe Wirkungsgrade über einen breiten Betriebsbereich. Bei Volllast verdichtet der Lader pro Sekunde theoretisch 335 Liter Luft, der relative Ladedruck beträgt bis zu 1,2 bar. 


Separate Ölversorgung und Kühlung

Der Turbolader verfügt über eine separate Ölversorgung und wird von einer eigenen Wasserpumpe gekühlt. Bei Volllast senkt der Ladeluftkühler die Temperatur der verdichteten Luft und erreicht einen Wirkungsgrad von über 80 Prozent. Um die benötigten hohen Füllungsgrade im unteren Drehzahlbereich zu gewährleisten, steht selbst bei geringen Abgasmassenströmen immer eine ausreichende Turbinenleistung zur Verfügung. Die bestmögliche Nutzung der Auslasspulsationen auf das Turbinenrad wurde durch Anpassung der Krümmer- und Turbinenquerschnitte erreicht.


Angepasster Nockenwellenantrieb

Mit Hilfe des Turboladers in Verbindung mit dem effizienten Audi- Brennverfahren wird ein konstant hohes Mitteldruckniveau mit sehr guten thermodynamischen Kennwerten im mittleren Drehzahlbereich ermöglicht. Die Ingenieure von BorgWarner und der Audi AG haben zudem den zweistufigen Nockenwellenantrieb auf die erhöhten Kettenkräfte des Turbomotors im Vergleich zu einem Saugmotor angepasst. Damit gewährleistet er einen verschleissfreien und leisen Betrieb. (pd/sag)

www.borgwarner.com 

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