14. August 2012

61 Prozent der Schweizer fahren mit Licht am Tag

In der Schweiz sind fast zwei Drittel der Autofahrerinnen und Autofahrer tagsüber und bei schönem Wetter mit Abblend- oder Tagfahrlicht unterwegs. Dies geht aus der jährlich durchgeführten Zählung der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung hervor.

61 Prozent der Schweizer fahren mit Licht am Tag

Lichtfahrer sind sichtbarer.

In der Schweiz fahren 61 Prozent tagsüber mit Abblend- oder Tagfahrlicht. 2011 war mit 62 Prozent der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2001 verzeichnet worden. Je nach Sprachregion findet diese Sicherheitsmassnahme unterschiedlich grosse Zustimmung. Während sie in der Deutschschweiz von 63 Prozent und im Tessin von 61 Prozent der Automobilisten umgesetzt wird, sind es in der Romandie lediglich 44 Prozent - auch wenn diese Ziffer in den letzten sieben Jahren um 17 Prozentpunkte gestiegen ist (2005: 27%).


Auf Autobahnen (65%) wird etwas häufiger mit Licht am Tag gefahren
als ausserorts (61%) oder innerorts (60%). Doch gerade bei dichtem Verkehr, beispielsweise in der Stadt oder auf Landstrassen, entfaltet die Massnahme ihre grösste Wirkung. Da sich Fahrzeuge mit Licht besser von der Umgebung abheben, werden sie leichter wahrgenommen. Die anderen Verkehrsteilnehmer können so ihre Distanz und Geschwindigkeit korrekter einschätzen. Dies hat für alle mehr Sicherheit zur Folge, denn auch die Schwächsten wie Fussgänger oder Radfahrer können Gefahren früher erkennen und sich vor ihnen schützen.


Seit Februar 2011 müssen in der Schweiz neue Automodelle mit Tagfahrlichtern ausgerüstet sein. Diese schalten beim Starten des Motors automatisch ein. Die Schweiz hat damit eine neue EU-Norm übernommen. Bei älteren Fahrzeugen, die nicht entsprechend ausgerüstet sind, muss das Licht - wie im soeben von den Eidgenössischen Räten verabschiedeten Verkehrssicherheitsprogramm Via sicura künftig obligatorisch vorgesehen - manuell eingeschaltet werden. Bis zum Inkrafttreten dieser neuen Gesetzesbestimmung gilt in der Schweiz nach wie vor eine so genannte Soll-Vorschrift. Die Höhe der Lichteinschaltquote wird also momentan durch zwei Faktoren bestimmt: durch den Anteil neuer Fahrzeuge mit automatisch einschaltenden Tagfahrleuchten, vor allem aber durch die Bereitschaft der Lenker älterer Modelle, quasi freiwillig mit Licht am Tag zu fahren und so der Soll-Vorschrift nachzuleben. (pd/ml)


www.bfu.ch

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