13. Juli 2012

Geschwindigkeitskontrolle-Test auf A9 beendet

Nach der rund einjährigen Testphase beendet das Bundesamt für Strassen (ASTRA) den Einsatz der mobilen Abschnittsgeschwindigkeitskontrolle (AGK) auf der A9 im Kanton Waadt. Das Fazit ist positiv.

Geschwindigkeitskontrolle-Test auf A9 beendet

Das Aufstellen der mobilen Abschnittsgeschwindigkeitskontrolle AGK auf der A9 zwischen Aigle und Bex zeigte präventive Wirkung. Die Anzahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen ist während der rund einjährigen Testphase gegenüber vorher stark zurückgegangen. Dies, obwohl die Kantonspolizei Waadt entschieden hat, die Geschwindigkeitsübertretungen in dieser Periode nicht anzuzeigen; Grund dafür waren Schwierigkeiten mit dem Betrieb der Anlage seit Ende Mai.

 

Während dem Testbetrieb konnten anfängliche technische Probleme mit der Datenverbindung und aufgrund der Hitze gelöst werden. Ende Mai 2012 erhielt die AGK daher die definitive Betriebszulassung. Der Test hat aber auch andere Mängel aufgezeigt, die gegen einen Weiterbetrieb der Anlage am bisherigen Standort auf der A9 sprechen: Aufgrund des Anlagenstandorts wurden oftmals Fahrzeuge auf der Überholspur von anderen Fahrzeugen überdeckt und waren so an mindestens einem der drei Anlagenteile (Ein- und Ausgangsportal sowie Fotoquerschnitt) von der AGK nicht zu erkennen. Bei fixen AGKs findet die Montage über der Fahrbahn statt.

 

Die mobile Anlage wird - als Schlussfolgerung aus dem bisherigen Test - künftig nur dort eingesetzt, wo sie ihre Stärken ausspielen kann, nämlich auf einspurigen Strecken, insbesondere im Baustellenbereich auf Nationalstrassen. Die konkreten Einsatzorte werden in Absprache mit der zuständigen kantonalen Polizei definiert.

 

Ergebnis des einjährigen Tests: Der Verkehr wurde homogener und die Geschwindigkeitsüberschreitungen nahmen ab. Als Folge davon verbesserte sich der Verkehrsfluss und damit die Verkehrssicherheit. Insbesondere bei den Personenwagen sank die Zahl der festgestellten Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit deutlich, und zwar um insgesamt über 40 Prozent. Die Geschwindigkeitsüberschreitungen um über 10 km/h verzeichneten sogar einen Rückgang von mehr als 60 Prozent. (pd/md)

 

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