28. Mai 2012

Leitsystem für Genfer Autobahnen von Steria

Die Genfer Autobahnen inklusive der elf Tunnel werden durch ein übergeordnetes Leitsystem von Steria überwacht. Eine hochverfügbare Intranet-Lösung, basierend auf Webservices und J2EE-Applikationen, kontrolliert in Echtzeit über 10’000 Einrichtungen und 50’000 Datenpunkte.

Leitsystem für Genfer Autobahnen von Steria

Das von Steria im Auftrag des Kantons Genf realisierte übergeordnete Leitsystem (UeLS) überprüft in Echtzeit alle Autobahnabschnitte des Kantons, einschliesslich der elf Tunnels. Seit Oktober 2008 dient das Steria UeLS zur zentralen Überwachung des Verkehrs sowie der elektromechanischen und sicherheitstechnischen Anlagen. Bei Unfällen, Pannen oder Bränden werden die zuständigen Stellen im CASTOR (Centre Autoroutier de Surveillance du Trafic et de Gestion Opérationnelle des Routes) in Plan-les-Ouates in Sekundenfrist informiert.


Das System überwacht über 10'000 Einrichtungen und 50'000 Datenpunkte, darunter Verkehrssignale, Notrufsäulen, SOS-Nischen, Notausgänge, Tunnel-Beleuchtung und -Belüftung, Feuerlöscher, Brand- und Rauchmelder, Wasseraufbereitung, Rückhaltebecken, Ölabscheider, Klimaanlagen, Lüftungszentralen, etc. Das System verarbeitet bis zu 100 Meldungen pro Sekunde.


Das UeLS ist eine hochverfügbare Intranet-Lösung, basierend auf Webservices und J2EE-Applikationen mit JBoss Applikationsservern, einer Microsoft SQL Server Datenbank sowie EMC Autostart Cluster. Es wurde von Steria vollständig in der Schweiz auf Basis der bestehenden Steria Lösung weiterentwickelt. Die Architektur des Leitsystems ist hierarchisch aufgebaut und kaskadiert von der obersten Ebene der Strategiesysteme bis zu den Bereichsrechnern in den Objekten.

 

Die UeLS-Leitrechner stellen neben der Bedienoberfläche auch das Datenmanagement über die Knoten- zu den Bereichsrechnern sicher. Diese Bereichsrechner arbeiten auch unabhängig vom Leitsystem. Sie haben einerseits die Anlagesteuerung zur Aufgabe, überwachen aber gleichzeitig auch die technische Verfügbarkeit von Anlagen.

 

Das System wird vom CSI (Centre de Surveillance et d'Intervention) der Genfer BSR (Brigade de Sécurité Routière) betrieben. Der SERN (Service d'Entretien des Routes Nationales) ist verantwortlich für die technische Leitung, die elektromechanischen Ausrüstungen sowie die betriebliche Wartung des Systems.

 

Der Kanton Genf vergab das Projekt an Steria aufgrund der ausgewiesenen Expertise im Bereich Traffic Management (Traffic Expert, auch in vielen anderen Regionen im Einsatz). Cyril Le Roy, Projektleiter bei Steria in Genf: «Die Erfahrung und Methodik, die sich Steria während zwei Jahrzehnten im Bereich des Traffic Managements erworben hat, sind unsere Stärke. Seit über drei Jahren bewährt sich das UeLS im 7/24-Betrieb und ist seit der Eröffnung des Tunnels in Meyrin nochmals gewachsen.» (pd/ml)

 

www.steria.ch

 

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