19. März 2012

2,1 Milliarden für Nationalstrassen

Der Bund investiert 2012 rund 2,1 Milliarden Franken in das Nationalstrassennetz. Damit wird der Bau von neuen Abschnitten sowie der Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes finanziert.

2,1 Milliarden für Nationalstrassen

Von Manuela Diethelm

 

Die notwendigen Kredite für den Unterhalt und Neu- und Ausbau des Nationalstrassennetzes in Gesamthöhe von 2,1 Milliarden Franken hat das eidgenössische Parlament in der Wintersession 2011 beschlossen. UVEK-Vorsteherin Doris Leuthard hat die entsprechenden Bauprogramme für 2012 nun bewilligt.

 

740 Millionen des Milliarden-Betrags fliessen in den Bau von neuen Abschnitten. Grundlage dafür ist das achte langfristige Bauprogramm für die Fertigstellung der Nationalstrassen, das vom Bundesamt am 22. Februar 2012 beschlossen worden ist. Schwerpunkte liegen dabei auf der Weiterführung der A9 im Oberwallis, der Transjurane (A16) in den Kantonen Bern und Jura, des Ost-Asts der Umfahrung Biel (A5), der Brünigstrasse (A8) im Kanton Obwalden (Tunnel Lungern) und der Prättigauerstrasse (A28) im Kanton Graubünden. Dort werden die Hauptarbeiten beim Tunnel Küblis weitergeführt.

 

1,27 Milliarden werden für den Ausbau und Unterhalt des bestehenden Netzes eingesetzt. Die Gelder aus der Spezialfinanzierung Strassenverkehr werden in rund 600 Projekte investiert. 140 davon befinden sich im Bau, 460 in der Projektierung. Vier Erhaltungsprojekte starten 2012 in die Hauptarbeiten: A1 ZH Ost - Effretikon, A5 NE Colombier - Cornaux, A9 VD Montreux - Roche, A13 GR Thusis Süd - Isla Bella (Ersatz der Deckschicht).

 

90 Millionen Franken fliessen in Projekte zur Beseitigung von Engpässen. Sie werden vor allem in den Abschluss des 2010 begonnenen Sechsspur-Ausbaus der A4 im Kanton Zug (Blegi-Rütihof) und in den Ausbau des Abschnitts Härkingen-Wiggertal (A1/A2) fliessen.

 

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