13. März 2012

Integration von Hug in ElringKlinger schwierig

Die Integration des Schweizer Abgasspezialisten Hug in den ElringKlinger-Konzern gestaltet sich laut Stefan Wolf, Chef des Autozulieferers, schwieriger als erwartet. Zwar habe sich schon einiges zum Positiven verändert, es gebe aber noch viel Verbesserungspotenzial.

Integration von Hug in ElringKlinger schwierig

Bei der Integration des Schweizer Abgasspezialisten Hug ist der Autozulieferer ElringKlinger bislang hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. "Es ist nicht so einfach wie gedacht, in der Schweiz eine Firma umzubauen", sagte Vorstandschef Stefan Wolf am Montag in einer Telefonkonferenz. Das Kerngeschäft von Hug sind Abgasreinigungsanlagen und Dieselpartikelfilter. Neben hohen Personalkosten habe sich auch die Stärke des Schweizer Franken negativ ausgewirkt.

 

Im vergangenen Jahr hatte Hug vor Steuern einen Verlust eingefahren. ElringKlinger wolle nun die Mitarbeiterzahl reduzieren und Lieferanten wechseln. Es habe sich zwar schon einiges zum Positiven geändert, es gebe aber noch ein "hohes Rationalisierungspotenzial". Noch unterscheide sich die Denkweise der neuen Mitarbeiter sehr stark von denen des Mutterkonzerns.

 

Verluste aus Zukäufen des vergangenen Jahres hatten auf dem Konzern-Ergebnis von ElringKlinger gelastet. Während der Umsatz die Milliardenmarke knackte, blieb der Gewinn trotz kräftiger Zuwächse hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Die Marge gemessen am Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde im laufenden Jahr nahe an die untere Marke der mittelfristig angepeilten 16 bis 18 Prozent kommen, sagte Wolf. Für das zweite Halbjahr rechnet der Manager global gesehen mit einer Verlangsamung der Autoproduktion. Der Markt in Europa dürfte sich schwächer entwickeln als die Wachstumsregion Asien. (ml/pd)

 

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