17. Januar 2012

TCS appelliert an die Behörden

Die Sicherheit von Fussgängerstreifen wird seit Ende Jahr erneut rege diskutiert. Für den TCS ist klar: Es gibt zu viele Fussgängerstreifen. Sie sollen saniert und wenn möglich reduziert werden. Ausserdem wäre ein korrektes Verhalten aller Verkehrsteilnehmer wünschenswert.

TCS appelliert an die Behörden

Regelmässig führt der TCS Fussgängerstreifentests durch. Zuletzt wurde im Dezember ein Test veröffentlicht, der landesweit zu Diskussionen über die Sicherheit von Fussgängern geführt hat. Denn insbesondere betreffend Zugänglichkeit, Beleuchtung, Zustand, Standort und Sichtbarkeit von Fussgängerstreifen besteht ein grosser Nachholbedarf, wie sich gezeigt hat.

 

Bereits wurden erste Massnahmen in die Wege geleitet: Im Kanton Wallis werden die Streifen besser beleuchtet, in Bern werden beispielsweise sogar Svarovski-Kristalle in die Leuchtfarbe gemischt - zwecks Sichtbarkeit. Doch noch immer wiegt ein Problem schwer: In vielen Ortschaften sind Fussgängerstreifen im Abstand von 50 bis 70 m angebracht. Die Schutzmassnahme für Fussgängerstreifen ist laut TCS zwar gut gemeint, aber ineffizient, denn Autofahrer, die ständig anhalten müssen und dadurch ungeduldig werden, sind nicht konzentrierter.

 

Der TCS setzt sich deshalb je nach Situation für eine Reduktion von Fussgängerstreifen ein und ruft die Gemeinden auf, Optimierungen zu prüfen und umzusetzen. Er appelliert aber auch an die Verkehrsteilnehmer, die sich ihrer Rechte und Pflichten zwar bewusst sind, diese aber nicht immer umsetzen. «Wir führen weiterhin Sicherheitstests und Sensibilisierungskampagnen durch», konkretisiert Stephan Müller vom TCS das Engagement des Touringclubs. (md)

 

www.tcs.ch

 

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