08. Dezember 2011

«Nimm' 3!»: Rinspeed stellt in Genf «Dock+Go»-Mobilitätssystem vor

Zwei Achsen hat jeder. Nimm doch drei statt zwei, aber nur wenn du‘s brauchst! Eben diese dritte Welle mit zwei Rädern ist der Dreh- und Angelpunkt des innovativen modularen Mobilitätssystems des Schweizer Autovisionärs Frank M. Rinderknecht . «Dock+Go» nennt Rinderknecht sein Konzept, das er auf dem Genfer Automobilsalon vom 8. bis 18. März 2012 vorstellt.

«Nimm' 3!»: Rinspeed stellt in Genf «Dock+Go»-Mobilitätssystem vor

Seinen Charme entwickelt die Idee durch anzudockende «rollende Rucksäcke». Diese so genannten einachsigen «Packs» erfüllen je nach täglichem Bedarf unterschiedliche Aufgaben. Zudem lösen sie auch die vieldiskutierte Reichweiten-Problematik von Elektro-Fahrzeugen auf eine pfiffige Art und Weise. Der Clou dabei: Weder unbenötigter Platz noch überflüssiges Gewicht wird mitgeführt, wenn's denn nicht wirklich gebraucht wird.

 

Die Basis des «Dock+Go» könnte jeder elektrifizierte Stadtflitzer bilden. Rinspeed-Boss Rinderknecht hat zu Demonstrationszwecken Hand an den 2-sitzigen Smart gelegt. Unterschiedliche «Packs» machen aus dem E-Floh das Traummobil eines jeden Pizza-Couriers - inklusive eingebauter Warmhalte-Box. Für Handwerker gibt's das Werkzeugkasten-Pack, in dem aber auch alles seinen wohlgeordneten Platz hat. Und nach getaner Arbeit kommt dann das gemietete oder gekaufte Camping-, Golf-, Ski-, Beach- oder Party-Pack hinten dran an ans Mini-Mobil.

 

Ja, bei diesem Auto kommt wirklich immer das Beste zum Schluss: Und dies ist ordentlich Reichweite, wenn die üblich zur Verfügung stehenden 120 Kilometer einfach zu wenig sind. Ein «Energy-Pack» mit einem Verbrennungsmotor oder Range-Extender, mit Akku‘s bepackt oder durch eine Brennstoffzelle befeuert sorgt für die entscheidenden Extra-Kilometer zu entfernteren Zielen. Ebenso simpel wie smart daran: die angedockte dritte Achse treibt die mitlaufende zweite an und lädt dabei den bordeigenen Akku des Stadtflitzers wieder auf. Geboren ist der erste Vario-Hybrid - wie Frank M. Rinderknecht seinen Kilometer-Spender nennt. In der heimischen Garage speichern und puffern die Akku's des Energy-Packs den Solarstrom vom Hausdach. So lässt sich völlig CO2-frei wohnen und fahren.

 

www.rinspeed.ch

 

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