01. Dezember 2011

Kleines Auto mit grossen Plänen

Als Nachfolger des Seat Arosa kann der Mii nicht bezeichnet werden, denn über sieben Jahre sind ins Land gegangen, seit dessen Produktion eingestellt wurde. Das neue Kleinstwagenkonzept basiert auf dem VW up!, es kommt im Mai 2012 als Drei- und Fünftürer in die Schweiz.

Kleines Auto mit grossen Plänen

VON ROLAND HOFER

 

Ein perfekter Stadtwagen, der auch für grosse Reisen gerüstet ist; so kann der Mii bezeichnet werden. Die Frontpartie im Seat-Design wirkt freundlich, die Seitenpartie ist schlicht und gradlinig, das Heck steil und praxisorientiert. Auffallend sind die extrem kurzen Überhänge vorn und hinten. Der 356 Zentimeter lange und nur 164 cm breite Vierplätzer bietet auf den vorderen Sitzen erstaunlich viel Bewegungsfreiheit.  Das Gepäckabteil offeriert 251 Liter Fassungsvermögen - es ist bis auf 950 Liter erweiterbar.

 

Angetrieben wird der Mii von einem Einliter-Dreizylinder. Er ist in den Varianten 60 und 75 PS lieferbar. Sein Verbrauchsverhalten liegt auf tiefem Niveau; 4,5 respektive 4,7 l/100 km. Nur die 60-PS-Version verfügt über ein Stopp-Start-System und verbraucht in der Ecomotive-Ausführung bloss 4,2 l/100 km. Später folgt eine Erd-Biogasvariante, die den CO2-Ausstoss auf vorbildliche 86 g/km senkt. Ein manuelles 5-Ganggetriebe leitet die Kraft aus 95 Newtonmeter Drehmoment an die Vorderräder weiter. So gerüstet erreicht der Mii 160 bis 171 km/h Höchstgeschwindigkeit und benötigt für den Sprint von 0 auf 100 km/h 13,2 bis 14,4 Sekunden.

 

Erstmals in dieser Fahrzeugkategorie findet sich beim Mii ein Lasermessgerät, das die Fahrbahn vor dem Fahrzeug auf Hindernisse absucht, der City Safety Assist. Entdeckt es unterhalb 30 km/h ein Hindernis, wird lauthals gewarnt und bei drohender Auffahrgefahr sogar bis zum Stillstand gebremst.

 

Dass der Mii das Seat-Angebot nach unten ausweitet ist für Ronald Ziegler, Markenchef in der Schweiz, ein Glücksfall: «Damit verfügen wir über ein ideales Fahrzeug, das deutlich mehr Vorteile bietet als ein Roller, sich jedoch in der Stadt ähnlich agil bewegt. Als Zielpublikum sehe ich junge Menschen mit guter Ausbildung, aber auch «Best Ager» mit Mobilitätsdrang und vor allem Frauen.» Mit einem Basispreis, der klar unter jenem des VW liegt, sollten sich jährlich schweizweit gegen eintausend Einheiten absetzen lassen. 

 

www.seat.ch

 

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