27. September 2011

auto-schweiz veröffentlicht ihre Wahlempfehlungen

«Autofreundlich» – mit diesem Prädikat empfiehlt auto-schweiz insgesamt 227 Kandidierende für den National- und Ständerat zur Wahl. Die erstmalige Wahlempfehlung des Importeurverbandes zeigt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern auf, wer sich in der nächsten Legislatur für eine verkehrsfreundliche Politik und für die Sorgen der Automobilisten einsetzen würde.

auto-schweiz veröffentlicht ihre Wahlempfehlungen

«Die Schweizer Verkehrspolitik muss gerechter werden», begründet Max Nötzli, Präsident von auto-schweiz, den Wahlaufruf. Um das «Verkehrsprofil» zu prüfen, wurde bei wieder kandidierenden National- und Ständeräten ihr Abstimmungsverhalten untersucht, für die neu Kandidierenden ein fachspezifischer Fragebogen ausgearbeitet.

 

Rund 80 Prozent der Verkehrsleistungen in der Schweiz werden vom motorisierten Individualverkehr geleistet. Die Autofahrenden liefern dem Bund über Steuern und Abgaben jährlich fast neun Milliarden Franken ab. «Das ist fast ein Sechstel der gesamten Steuereinnahmen des Bundes», sagt Max Nötzli. Die laufenden Projekte von Regierung und Verwaltung sowie die Forderungen der Automobilgegner wie Bonus-Malus-System auf Bundesebene, teurere Autobahnvignette, VCS-Initiative und bundesrätlicher Gegenvorschlag, CO2-Abgaben, Erhöhung der Fahrzeugsteuern und andere Ideen führen in den nächsten Jahren zu einer massiven Verteuerung der bereits hohen Autofahrkosten. Der Verband der Autoimporteure will Klartext sprechen: «Nur ein autofreundlicheres Parlament kann die Kostenexplosion und diese Umverteilungsmechanik verhindern. Wir wollen deshalb die richtigen Parlamentarier, und wir wollen den Stimmbürgern helfen, diese zu finden. Nur so werden autofreundlichere Entscheide gefällt», so Max Nötzli weiter.

 

Die Wahlempfehlungslisten von auto-schweiz basieren auf einer Analyse des verkehrspolitischen Profils der Kandidierenden. Unterschieden wurde zwischen wieder- und neukandidierenden National- und Ständeräten. Für einen Blick zurück führte auto-schweiz zusammen mit strasseschweiz ein «Road Rating» durch. Dabei wurde untersucht, wie die wieder kandidierenden Nationalräte in der vergangenen Legislaturperiode bei 26 verkehrsrelevanten Vorlagen abgestimmt haben. Die Befragung der neu Kandidierenden aller Parteien erfolgte mit Unterstützung der Parteisekretariate mittels eines von Fachspezialisten ausgearbeiteten Fragebogens. Nach einem zuvor festgelegten Punktesystem sind diejenigen Kandidierenden in die Wahlempfehlungslisten von auto-schweiz aufgenommen, die mindestens zwei Drittel der maximalen Punktezahl erreicht haben. Die «autofreundlichen» Ständeräte wurden hingegen im Rahmen von ausführlichen Expertengesprächen definiert. 227 Personen haben es auf die Liste von auto-schweiz geschafft, davon 202 Kandidierende nur für den Nationalrat, 11 für den Ständerat und 14 für beide Räte. Betrachtet man das Parteienprofil so sind auf der Gesamtliste sechs Parteien vertreten - CVP, SVP, FDP, BDP, GLP und EDU. Übrigens: Angefragt wurden alle politischen Parteien.

 

«Keine Verdoppelung der Autokosten» - mit dieser Forderung lancierte im Frühjahr auto-schweiz eine politische Informationsoffensive. Die jetzige Wahlaufforderung ist die logische Weiterführung dieser Kampagne. Der Verband der Importeure will sich für mehr Transparenz und Kostenwahrheit im Verkehrsdossier einsetzen. Ziel der Kampagne ist es, die Öffentlichkeit über die heutigen und die geplanten Steuern, Abgaben und Zölle aufzuklären. Und zu ermutigen, auf die «autofreundlichen» Kandidierenden zu setzen, die sich in der nächsten Legislaturperiode für eine gerechtere Verkehrspolitik einsetzen werden. (pd)

 

www.auto-schweiz.ch

 

Die komplette Liste der Wahlempfehlungen von auto-schweiz finden Sie hier:

 

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