15. September 2011

IAA: «Glaskugel» der Automobilindustrie eröffnet

«Auf einer Fläche von 33 Fussballfeldern präsentieren sich über 1.000 Aussteller aus 32 Ländern. 183 Weltpremieren erwarten über 800.000 Besucher, mehr als 11.000 Journalisten aus über 90 Ländern berichten über die weltweit wichtigste Mobilitätsmesse. Die IAA ist die Glaskugel der Automobilindustrie», sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), auf der IAA-Eröffnungsfeier in Frankfurt am Main.

IAA: «Glaskugel» der Automobilindustrie eröffnet

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete die 64. IAA Pkw vor zahlreichen hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Das Motto dieser IAA – «Zukunft serienmässig» – macht deutlich, dass auf dieser Leitmesse nicht nur Fahrzeugkonzepte präsentiert werden, sondern auch Autos, die schon bald als Serienmodelle auf der Strasse zu sehen sein werden: «Mit dem Fortschritt und seiner Dynamik verhält es sich wie mit der Schwerkraft: Beides ist nicht verhandelbar», sagte Wissmann. Die deutsche Automobilindustrie habe in den vergangenen fünf Jahren nahezu 100 Milliarden. Euro in den Fortschritt investiert und allein im Jahr 2010 über 3.000 neue Patente in Deutschland angemeldet: «Um die Ergebnisse dieser Kreativität zu sehen, müssen Sie nicht ins Patentamt gehen, sondern zur IAA», so Wissmann. Ein Grossteil der Innovation komme von den Zulieferern, die für 75 Prozent der Wertschöpfung eines Autos verantwortlich zeichneten.

 

«Gemeinsam prägen Hersteller und Zulieferer die einzigartige Innovationsstärke unserer Industrie. Das sehen nicht nur wir so: In einer aktuellen Studie von Ernst & Young wählten ausländische Automobilmanager Deutschland zum weltweit attraktivsten Automobilstandort. Und das nicht nur in Sachen Innovationskraft, sondern auch in puncto Qualität und Produktivität», betonte der VDA-Präsident.

 

«Hier in Frankfurt zeigen wir Rezepte für die künftige CO2-Diät: den optimierten klassischen Verbrennungsmotor, Hybridautos, Plug-in-Fahrzeuge und Range-Extender sowie rein batterie-betriebene Elektrofahrzeuge und Fahrzeuge mit Brennstoffzelle», betonte Wissmann. Erstmals zeige die IAA in einem eigenen Hallenbereich die gesamte Wertschöpfungskette der Elektromobilität. «Sie befinden sich also auch auf der grössten Elektromobilitätsmesse der Welt», so der VDA-Präsident.

 

Bei der Eröffnunfszeremonie war naturgemäss nur von den deutschen Automobilherstellern die Rede. Dass die ausserdeutschen und vor allem aussereuropäischen Autohersteller hinsichtlich Zukunftstechnologien zum Teil schon viel weiter sind, verschwieg Wissmann.

 

Am 15. und 16. September sind die IAA-Fachbesuchertage, vom 17. bis 25. September 2011 ist die 64. IAA Pkw für das breite Publikum geöffnet. Weitere Informationen unter

 

www.iaa.de

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