07. September 2011

Saab beantragt Gläubigerschutz

Durch den Antrag eines Gläubigerschutzes versucht Saab erneut, das komplette Aus abzuwenden.

Saab beantragt Gläubigerschutz

Am 7. September reichte Saab einen «freiwilligen Rekonstruktion» beantragt. Das Unternehmen will so das bedrohlich näher rückende Aus mit einem Zwangsverwalter und Schutz vor allfälligen Insolvenzanträgen abwenden. Ein solcher stand von Gewerkschaften kurz vor der Einreichung, da die Gehälter und Löhne für August noch nicht ausgezahlt werden konnten. Saab erklärt sich mit der Einsetzung des Zwangsverwalters unter Gläubigerschutz jedoch offiziell als zahlungsunfähig, in Folge dessen ein staatliches Garantiesystem für Löhne und Gehälter in Kraft tritt.

 

Saab gibt sich zuversichtlich , während der Insolvenzperiode zusätzliches Kapital sichern zu können und zudem die am 4. Juli vereinbarten Zahlungen der chinesischen Partner Pang Da und Youngman von insgesamt 250 Millionen Euro zu erhalten. Die schwedische Marke fuhr unter anderem durch Produktionsausfälle bedingte finanzielle Verluste in Höhe von 224 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2011 ein. Saab Schweiz war noch nicht für eine kurzfristige Stellungnahme erreichbar. (as)

 

www.saab.ch

 

 

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