05. September 2011

Zuwachs für die W.drive-Familie von YOKOHAMA

Mit zahlreichen zusätzlichen Dimensionen und der Einführung der BlueEarth-Technologie sorgt der japanische Reifenhersteller Yokohama, zusammen mit dem Premiumbrand ADVAN, im kommenden Winter für eine noch bessere Präsenz auf dem Schweizermarkt.

Zuwachs für die W.drive-Familie von YOKOHAMA

Der neue YOKOHAMA W.drive WY01 für Lieferwagen mit umweltfreundlicher «BluEarth»-Technologie

Von der verheerenden Erdbebenkatastrophe und den nachfolgenden Verwüstungen durch den Tsunami im vergangenen März hat sich das im japanischen Yokohama domizilierte Yokohama Rubber wieder erholt und die Produktion hat Vorjahresniveau erreicht.

 

Im Zuge der verbesserten Marktabdeckung halten neue Dimensionen sowie Runflat-Versionen bei der W.drive-Serie Einzug. Für Lieferwagen und Transporter steht gar ein völlig neues Produkt mit umweltfreundlicher Technologie in den Startlöchern.

 

Dazu ist Yokohama Schweiz natürlich auch neben dem Kerngeschäft erneut aktiv. Am 8. Oktober wird in der PostFinance-Arena in Bern anlässlich der Blickpunkt-Party die neue Markenbotschafterin gewählt und anlässlich der Auto Zürich ist das Team vom 3. bis 6. November in Oerlikon (Messe Zürich) mit einem eigenen Stand präsent.

 

Yokohama hat sich weitgehende Umweltschutzmassnahmen gesetzt. Diese fliesst als «BlueEarth» (blaue Erde) auch in die Produkte ein. Schon seit Jahren forschen die Ingenieure nach Entwicklungspotenzial und hat eklatante Erkenntnisse gewonnen. So stiessen sie, auf der Suche nach Ersatz für die mittlerweile verbotenen aromatischen Öle, beispielsweise darauf, dass das Öl aus Orangenschalen vergleichbare Strukturen aufweist, wie das Basisprodukt für die Reifen: Kautschuk. Durch die Beimischung dieses Öls bei der Herstellung hat sich gezeigt, dass nicht nur der Rohstoff durch Komponenten eines nachwachsenden Produktes ersetzt werden kann. Vielmehr harmoniert das Orangenöl gut mit der «wasserabstossenden» Kieselsäure Silica und bewirkt zudem einen geringeren Rollwiderstand sowie eine enorme Geschmeidigkeit des Profils. Bereits heute fahren sämtliche Fahrzeuge der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC auf Reifen mit Rennreifen mit Orangenöl. Durch zusätzliche Massnahmen wie etwa die luftundurchlässige Schicht im Reifeninnern oder Gewichtseinsparungen wurden weitere Elemente für den Reifen der Zukunft entwickelt. Was durchwegs auffällt ist die Tatsache, dass die aktuellen Reifen besonders leise sind.

 

Als erster Pneu der BlueEarth-Reihe gilt hierzulande der neue Yokohama W.drive WY01, der als robuster Lieferwagenreifen besondere Kriterien erfüllen muss. Er muss eine Lebenserwartung vorweisen können, wie die für die warme Jahreszeit konzipierten Pendants und darf auch keinen Schaden nehmen wenn sich ihm einmal eine Trottoirkontakte in den Weg stellt. Dazu bringt er auf nasskalten und schneebedeckten Fahrbahnen gewaltige Vorteile durch die flexible Laufflächenmischung. Seine in verschiedenen Richtungen verlaufenden Zickzack-Lamellen sorgen beim Beschleunigen und Verzögern für eine richtiggehende Verzahnung mit dem Untergrund und damit für Bestwerte. Tiefe Längs- und Querrillen lassen das Wasser blitzschnell abfliessen, damit verliert das Profil den Kontakt zur Fahrbahn nicht. Sicherheit wird natürlich auch gross geschrieben, denn die Reifen sollen nicht nur lange effizient laufen und dabei möglichst wenig Rollwiderstand aufbauen, sondern ihre Aufgabe ist es auch, die zu transportierenden Menschen oder Waren sicher ans Ziel zu bringen. Ab dem Spätherbst ist der W.drive WY01 BlueEarth in diesen vier wichtigen Dimensionen zu haben: 195/75R 16C, 195/70R16, 205/65R16C und 235/65R16C9. Damit lässt sich ein Grossteil der gängigen Lieferwagen von VW, Fiat, Ford, Opel, Renault, Peugeot, Citroën, Mercedes-Benz, Nissan und Toyota mit dem Neuling bestücken.

 

Für eine sichere Fahrt durch den Winter bietet der Yokohama W.drive beste Voraussetzungen. Denn erstens gibt es ihn in zwei Baumustern (V902 und V903) und zweitens hat er seine Leistungsfähigkeit unter schwierigen Bedingungen bereits x-fach bewiesen. Die Version W.drive V903 ist kleineren Fahrzeugen mit Rädern von 13 bis 15 Zoll Durchmesser vorbehalten. Zu den bisher 88 Ausführungen des W.drive V902 stossen in diesem Herbst 15 zusätzliche Grössen sowie erstmals 5 Dimensionen in Runflat-Ausführung. Diese besitzen eine verstärkte Flanke, die es erlaubt auch ohne Luft in einem Reifen noch rund 80 Kilometer mit 80 km/h zurückzulegen. Runflatreifen sind beispielsweise bei BMW serienmässig montiert, denn damit kann das Gewicht des Reserverades eingespart und der Raum anders genutzt werden. Während sich der grössere Teil der neuen Dimensionen zwischen 15 und 20 Zoll einordnen lässt und damit eine eklatant bessere Marktdurchdringung erreicht, sind erstmals vier Grössen mit 21 und 22 Zoll auszumachen. Diese sind für dick besohlte Sportwagen, Limousinen, Tuningfahrzeuge und Allrad-Freizeitwagen gedacht und haben die Spezifikationen 285/35R21 (Porsche Cayenne), 295/35R21 (BMW X6), 325/30R21 sowie 295/30R22. Somit lassen sich viele zusätzliche Fahrzeuge mit dem W.drive bestücken. Das asymmetrische Profil bringt jetzt über 90 Prozent aller gängigen Fahrzeuge in der Schweiz sicher durch den Winter.

 

In Europa wird im kommenden Jahr eine neue Reifenkennzeichnung eingeführt, die den Rollwiderstand, das Geräusch und die Wasserverdrängung dokumentiert. Entgegen den üblichen Gepflogenheiten übernimmt die Schweiz diese neue «Energieetikette» nicht. Darüber ist Yokohama glücklich. Yokohama-Marketingleiter Christian Wyssmann: «Die Einführung einer Energieetikette für Reifen wäre grundsätzlich eine gute Sache. Jedoch hat das EU-Label grosse Nachteile. So werden beispielsweise die umweltbelastenden PAK-Werte nicht mit einbezogen. Ohne die Bewertung dieser Schadstoffe ist es fragwürdig, einen Reifen als «grün» zu bezeichnen.» Aus diesem Grund wird Yokohama die EU-Werte vorerst auch nicht nutzen. (pd)

 

www.yokohama.ch

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