18. August 2011

Elektrofahrzeuge sind keine vorübergehende Erscheinung

Auf Einladung des führenden Marktanalysten EurotaxGlass’s setzten sich am diesjährigen Business Intelligence Forum (BIF) in Seeheim bei Frankfurt rund 70 internationale Experten und Top-Manager aus der Automobilindustrie, aus dem Finanzdienstleistungssektor und aus der Consultingbranche mit den Heraus-forderungen und Chancen «alternativer Antriebstechnologien» auseinander.

Elektrofahrzeuge sind keine vorübergehende Erscheinung

Einmal mehr standen Elektrofahrzeuge im Zentrum realistischer Zukunfts­perspektiven. «Ohne Frage dominieren Elektrofahrzeuge die Schlagzeilen seit geraumer Zeit. Sie stellen vor dem Hintergrund einer zunehmend umweltbewusst agierenden Öffentlichkeit eine sowohl technisch als auch politisch gangbare Option der Automobilindustrie dar, das Bedürfnis nach individueller Mobilität intelligent und nachhaltig zu befriedigen», fasst Dr. Peter Ballé, Managing Director bei Eurotaxglass's Division Schweiz, die wichtigsten Erkenntnisse der Fachveranstaltung zusammen.

 

«Grüne Antriebstechnologien» - so der einmütige Grundtenor der Fachexperten am Business Intelligence Forum - sind keine realitätsferne Illusion und deshalb auch keine vorübergehende Erscheinung. Ganz im Gegenteil: Marktprognosen sehen insbesondere den Anteil von praxistauglichen Elektrofahrzeugen an den Neuzulassungen in Westeuropa bei 10 % im Jahre 2020.

 

Elektrofahrzeuge müssen sich allerdings einigen Herausforderungen stellen: höhere Listenpreise, Unsicherheit in Bezug auf die Lebensdauer der Fahrzeugbatterien sowie niedrigere Laufleistungen treiben die Kosten pro km in (noch) nicht konkurrenzfähige Höhen. Staatliche Förderungen, mit der die Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen gefördert werden, sind deshalb notwendig, um die bestehenden Kostennachteile zu mindern. Gleichwohl sind die Prognosen für elektrisch betriebene Fahrzeuge alles andere als düster. Die Batteriekosten werden weiter sinken, da industrielle Skaleneffekte zunehmend zum Tragen kommen. Schätzungen gehen davon aus, dass die Kosten pro kWh in den kommenden Jahren um 50 bis 80 % sinken werden.

 

Unsere Gesellschaft und die Industrie entwickeln die «grüne Agenda» weiter, um die individuelle Mobilität nachhaltiger zu machen. Es ist deshalb ganz klar absehbar, dass weiterhin bedeutende Investitionen in die Entwicklung und den Vertrieb konkurrenzfähiger Elektrofahrzeuge getätigt werden. Elektrofahrzeuge werden einen wichtigen Beitrag für den eingeleiteten Transformationsprozess der globalen Automobilindustrie leisten, allerdings ohne den Markt in absehbarer Frist zu dominieren. Letztlich aber wird die Akzeptanz der Käufer sowie die Alltagstauglichkeit unter realen Bedingen entscheiden, wie hoch das Potential von Elektroautos tatsächlich ist.» (pd)

 

www.eurotax.ch

 

 

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