02. August 2011

Schweizer Autofahrer sind sich bei alternativen Antriebstechnologien einig

Das jüngste Verkehrsbarometer, eine repräsentative Umfrage der Mondial Assistance, liefert eindeutige Ergebnisse im Bezug auf die Meinung der Schweizer Automobilisten zum Thema alternative Antriebe.

Schweizer Autofahrer sind sich bei alternativen Antriebstechnologien einig

Der Elektroantrieb rangiert bei den Befragten hinter Hybridsystemen auf Platz 2 der erfolgsträchtigsten Alternativen.

Immer mehr Schweizer Autofahrer denken «grün» und sind sich bei der Wahl von geeigneten Massnahmen zur Reduktion von Umweltemissionen einig: 58,5 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Subventionierung von alternativen Antriebstechnologien aus. Ganze 37,8 Prozent sind für ein Verbot von emissionsstarken Autos und 36,2 Prozent plädieren für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

 

Die Frage, welche alternative Antriebstechnologie sie als die zukunftsträchtigste empfinden, beantworten 70,9 Prozent mit Hybridsystemen. An zweiter Stelle, wenn auch mit deutlichen Unterschieden in den Sprachregionen, rangiert der Elektroantrieb: 43,8 Prozent der Tessiner, 34,4 Prozent der Deutschschweizer und 22,4 Prozent der Westschweizer schätzen seine Erfolgschancen hoch ein. Gerade mal 15 Prozent aller Umfrageteilnehmer geben den Wasserstoff als aussichtsreichste Alternative an.

 

Im Bezug auf die seit März 2003 bei jedem Neuwagen angebrachte «energieEtikette» herrscht jedoch Landesweit noch grosse Unsicherheit. Die Etikette informiert über Effizienzkategorie, Treibstoffverbrauch, Gewicht und CO2-Ausstoss und soll so dem Konsumenten die Unterscheidung der emissionsstarken von den emissionsschwachen Fahrzeugen erleichtern. Laut der Umfrage kann die Mehrheit der Schweizer Automobilisten damit nicht viel anfangen: Nur vier von Zehn befragten (44%) konnten den Inhalt der energieEtikette korrekt wiedergeben. Ab dem 1. August 2012 wird die Energie-Bewertung der Fahrzeuge noch verschärft: Mit der dann neu erscheinenden energieEtikette, die ab 1. Januar 2012 obligatorisch sein wird, werden die CO2-Emissionen stärker gewichtet als bisher. Des Weiteren wird die Etiketten-Pflicht auch für Elektrofahrzeuge gültig sein und jährlich aktualisiert. Dies dürfte den Konsumenten wohl noch zusätzlich verwirren. Auch der AGVS spricht sich auf Garagistenseite gegen die jährliche Aktualisierung der Etikette aus: «Die Garagisten müssen nun jedes Jahr die Etiketten und Prospekte anpassen», sagt Markus Peter, Leiter Automobiltechnik und Umwelt, «da stimmt das Verhältnis von Aufwand und Nutzen nicht.» (as)

 

www.mondial-assistance.ch

 

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