16. Juni 2011

34. Delegiertenversammlung des AGVS: Branche bleibt gefordert

An der vor kurzem abgehaltenen 34. Delegiertenversammlung des AGVS auf Schloss Laufen in Dachsen (ZH) wurden die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen, denen sich die Branche stellen muss, thematisiert.

34. Delegiertenversammlung des AGVS: Branche bleibt gefordert

An der 34. Delegiertenversammlung des Auto Gewerbe Verbands Schweiz (AGVS), an der über 100 Delegierte und rund 80 Gäste anwesend waren, wurden die Auswirkungen aktueller Geschehnisse auf die Automobilbranche diskutiert. Beispielsweise der vom Nationalrat beschlossene Ausstieg aus der Atomenergie gab Anlass zur Diskussion. Einen Direkten Einfluss dieses Entscheids auf das Autogewerbe erwartet Urs Wernli, Zentralpräsident des AGVS, jedoch vorerst nicht: «Mittel- und langfristig jedoch schon. Denn die Energie dürfte sich massiv verteuern. Einerseits steht der erhöhten Nachfrage ein geringeres Angebot gegenüber. Anderseits ist die Mehrheit der Politiker und Politikerinnen überzeugt, über höhere Preise das Verhalten der Bevölkerung steuern und so den Verbrauch reduzieren zu können. Damit ist absehbar, dass der individuelle Motorfahrzeugverkehr getreu der bisherigen Praxis über höhere Abgaben und Steuern zur Kasse gebeten wird.»

 

Wernli wies darauf hin, dass nicht nur energieeffizientere Fahrzeugantriebe, sondern auch die Schweizer Garagen einen wichtigen Beitrag zur Umweltschonung leisten: «Im Gleichschritt mit dem rasanten technischen Fortschritt und den stetig höheren Erwartungen der Autofahrer hat das Garagengewerbe die Kompetenz in den Betrieben fortlaufend gesteigert.» Hervorragend ausgebildete Fachkräfte durch konsequente Nachwuchsförderung bildeten laut Wernli die Grundlage für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.

 

Auch aktuelle Probleme, wie beispielsweise die Nichterfüllung der Erwartungen an die Verkaufszahlen bei vielen Händlern, wurden an der Versammlung besprochen. Grund hierfür seien die Direktverkäufe der Importeure im Grossflottengeschäft und an Mietwagengesellschaften sowie der direkte import von Neuwagen, der sich innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelte. Des Weiteren sprach sich der AGVS gegen eine Abschaffung der GVO aus. Abschliessend forderte AGVS-Zentralpräsident Urs Wernli die Delegierten zu ungebrochenem Engagement auf: «Oberstes Ziel muss sein, gemeinsam für ein positives Branchenimage zu sorgen, von dem jeder einzelne Garagenbetrieb profitieren kann.»

 

www.agvs.ch

 

 

 

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