29. März 2011

Investitionsstark in die globale Reifenwelt

Apollo Tyres, Indiens führender Reifenhersteller, investiert massiv in den Ausbau des heimischen Marktes, mit Blick auf die Pw-Exportmärkte, insbesondere in Europa. Ziel ist es, unter die Top-Ten zu kommen.

Investitionsstark in  die globale Reifenwelt

Onkar S. und Neeraj Kanwar (r.) bringen Apollo mit Hilfe von Maloya und Vredestein im globalen Marktstreben in Stellung.

Von Gerhard Lustig aus Indien

Aktuell inkludiert das Reifenimperium von Onkar S. und Neeraj Kanwar Apollo-Reifen in Indien, Dunlop in Südafrika und Vredestein in Europa. Der Export erfolgt in 70 Länder der Welt. «In der Schweiz werden die Pw- und SUV-Räder von Vredestein und Maloya vermarktet, ab 2011/2012 dann das breit gefächerte Angebot von Apollo», erläutert Country manager Switzerland, Markus Brunner. Apollo Tyres erklärtes Ziel ist es, unter die Top-Ten der Welt zu kommen und die Inder fühlen sich reif für die Erstausrüstung, wofür soeben im «indischen Detroit» Chennai ein neues Werk in Betrieb genommen wurde. Im Ersatzbedarfsgeschäft wird nahezu das ganze Reifenspektrum offeriert: Pw, SUV, MUV, LLkw, Nfz, Industrie- und Landwirtschaft, Fahrrad und Runderneuerung. Neben den angeführten Hauptmarken produzieren rund 16000 Mitarbeiter Regal (Nfz) und Kaizen (Nfz) sowie die Rund­erneuerungsmarke DuraTread und den Off-the-Road-Brand Acelere Wheelz in den Werken Gujarat (Limda), Kerala (Lalamassery, Perambra) und dem in Tamil Nadu auf die grüne Wiese gebaute und nun nach 14 ­Monaten Bauzeit in Betrieb ge­nommene Werk in Chennai. In Südafrika laufen die Betriebe in Durban und Ladysmith in Vollauslastung, ebenso wie das Reifenwerk im holländischen Enschede, das dank hervorragender Auftragslage von 5,5 auf 6,5 Millionen Jahresproduktion steigern will.

Radialreifentechnologie auf Weltstandard

Apollos Radialreifentechnologie wird mit Hilfe der 2009 erworbenen Vredestein im boomenden Indien-Markt auf Weltstandard gebracht und zur Vermarktungsoffensive genutzt, geht die Eigentümerfamilie selbstbewusst ans Globalisierungswerk. Mitgetragen von der Medizin- und bald auch von  der Energiesparte ist die Kriegskasse gefüllt, um die ambitionierten Ziele in Erfolge umzumünzen. Mit dem Deutschen ­Peter Becker ist zudem ein Mann aus der legendären Hanauer Dunlop-Entwicklungsschmiede von Dr. Manfred Gerresheim zu Apollo gestossen, um die Forschung und Entwicklung voranzutreiben. Um für neue Fahrzeugkategorien (Greentire, E-Mobilität) gerüstet zu sein. Marc Luyten steuert mit gezieltem Marketing seine zur Verfügung stehenden Marken in Richtung «Geopräsenz».

Vredestein das Europavehikel

Ganz im Sinn von Europa-CEO Rob Oudshoorn, der durch die indische Rückenstärkung Vredestein in Europa und der Welt «neue Wachstumschancen» einräumt: «Dazu werden unsere Apollo-Reifen in Europa rasch Anerkennung finden», ist der Niederländer vom Erfolg der in Indien führenden Marke auf dem alten Kontinent überzeugt, auch wenn  anfangs die Stückzahlen nicht gleich in den Himmel schiessen werden. Das tut es in Indien, wo die Nachfrage nach Reifen enorm ist und dazu tun sich in China neue Märkte auf und in Brasilien. Auf allen relevanten Märkten wollen Kanwar & Co. mitmischen. Auch in Russland, wo Vredestein an der Fusion mit der Amtel-Gruppe fast gestrauchelt wäre. Ein weiteres Reifenwerk in Europa zu eröffnen, sei es durch Kauf oder Neubau, ist nicht unrealistisch, den Globalisierungsprozess voranzutreiben.


www.apollotyres.com
www.vredestein.ch

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