13. März 2011

Roland Berger Strategy Consultants veröffentlichen «Automotive Landscape 2025»

In ihrer neuesten Studie «Automotive Landscape 2025» prophezeien die Roland Berger Strategy Consultants den grössten Wandel der Automobilindustrie seit deren Existenz.

Roland Berger Strategy Consultants veröffentlichen «Automotive Landscape 2025»

Fast alle 39 Roland Berger Büros weltweit waren an der neuen Studie beteiligt, welche die Entwicklung der Automobilindustrie unter den Aspekten geopolitischer Veränderungen, demografischen Wandels, Nachhaltigkeit und technologischer Weiterentwicklung in den kommenden 15 Jahren beleuchtet. Diese fünf Trends bilden die Grundlage der von den Analysten vorausgesagten Szenarien des völligen Branchenwandels.

 

Das Jahreswachstum des Automobilsektors bereits reifer Märkte wird laut «Automotive Landscape 2025» im Gegensatz zum asiatischen Markt eher unter dem globalen Durchschnittswert von einem Prozent bleiben. Die Experten prognostizieren des Weiteren einen jährlichen Zuwachs an Autobesizern von ganzen 36 Prozent in China, was zu einer immensen Verschiebung des Automotive-Geschäfts sowohl in der Produktion, als auch im Vertrieb nach Asien führen wird.

 

Diese Entwicklung gefährde in naher Zukunft rund 300'000 europäische Arbeitsplätze und werde durch einen Mangel an genügend qualifizierten Ingenieuren und Fachkräften in Europa und den USA beschleunigt. «Der Bedarf an Ingenieuren wird mit wachsender Technologiebandbreite und stark lokalisierter Produkte steigen. Insbesondere aber in den entwickelten Ländern Europas und Nordamerikas mit seiner alternden Bevölkerung, wird es nicht genug entsprechend ausgebildeter Arbeitskräfte geben. Trotz gesamthaft steigender Absolventenzahlen an den Unis geht der Anteil der Ingenieuren weiter zurück. Auf 50 MBAler und 18 Jus Absolventen kommen in den USA beispielsweise heute nur noch 1 Absolvent der Ingenieurswissenschaften», sagt Sven Siepen, Partner bei Roland Berger Strategy Consultants in der Schweiz.

 

Des Weiteren sagt die Studie einen Prestigeverlust des Autos bei der jüngeren Generation voraus, im Rahmen dessen das Fahrzeug an sich immer weniger ein Statussymbol darstellen wird. Die Demotorisierung werde durch den Fortschritt von Mobilitäts-Ökosystemen vor allem in grösseren Metropolen voranschreiten. Ausserdem sind die Roland Berger Strategy Consultants überzeugt, dass sich 2025 Elektroautos mit 10%, Hybridfahrzeuge mit 40% und klassische Verbrennungsmotor-Fahrzeuge mit 50% den Markt teilen werden. (as)

 

www.rolandberger.ch

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