30. November 2010

bfu stellt (zu) langsame Verbreitung von Fahrer-Assistenz-Systemen fest

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu hat zum zwölften Mal für ein Sicherheits-Forum nach Bern geladen. Thema war das Potential von Fahrer-Assistenz-Systemen. Für die Forumsteilnehmer ist klar, dass diese Systeme viele Unfälle verhindern könnten, doch sie seien eindeutig zu wenig verbreitet.

bfu stellt (zu) langsame Verbreitung von Fahrer-Assistenz-Systemen fest

ACC (Abstands-Regelungs-System) hilft mit, Unfälle zu vermeiden. (Bild: VW)

Experten gehen davon aus, dass Fahrer-Assistenz-Systeme wie elektronisches Stabilitätsprogramm, Abstands-Regelungs-System ACC oder Spur-Verlassungs-Warner die Zahl schwerer Unfälle um 50 Prozent reduzieren könnten. Diese Ansicht teilten auch alle Teilnehmer am bfu-Forum, darunter die bfu-Direktorin Brigitte Buhmann und ihr Stellvertreter Stefan Siegrist.

 

«Fahrer-Assistenz-Systeme wirken Fahrfehlern entgegen und verbessern die Sicherheit, ohne die Lenkenden zu entmündigen», betonte bfu-Direktorin Brigitte Buhmann. Letztes Jahr lancierte die bfu zusammen mit der AXA die Kampagne «Denkt Ihr Auto mit?», um die Fahrzeuglenker auf den Nutzen intelligenter Assistenz-Systeme aufmerksam zu machen und dafür zu sorgen, dass diese beim Autokauf gebührend berücksichtigt werden.

 

Trotzdem stellt die bfu fest, dass Fahrer-Assistenz-Systeme immer noch zu wenig stark verbreitet sind. Für bfu-Mediensprecherin Magali Dubois könnte diesbezüglich auch die Autobranche mehr tun: «Einerseits dadurch, dass kleinere, günstigere Fahrzeuge ebenfalls diese Systeme bekämen und andererseits, indem die Hersteller bei ihrer Werbung und PR-Arbeit immer wieder auf die Wichtigkeit der Sicherheits-Vorrichtungen hinweisen.»

 

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung selbst hat am Forum in Bern mehrere Lösungswege zur schnelleren Verbreitung von Fahrer-Assistenz-Systemen diskutiert. Beispielsweise wäre es laut dem stellvertretenden bfu-Direktor Stefan Siegrist sehr hilfreich, wenn grosse Firmen ihre riesigen Fahrzeugflotten entsprechend auswählen und ausrüsten würden. (st)

 

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