26. November 2010

«Grösse ist nicht das Ziel, sondern ein willkommenes Ergebnis»

Der VW-Konzern hatte in Paris praktisch nur Superlative zu ­verkünden. So konnte 2010 erstmals die Marke von fünf Millionen verkauften Fahrzeugen im Zeitraum Januar bis September geknackt werden. Ein wichtiger Schritt zum Ziel, 2018 weltgrösster Automobilbauer zu werden. Mit 10 Millionen Fahrzeugen pro Jahr. Analysten sagen allerdings, dass VW dieses Ziel mit dem derzeitigen Wachstum wahrscheinlich schon früher erreichen werde. Die präsentierten Neuheiten sind ein Vorgeschmack auf den Autosalon in Genf, da VW dort mit noch mehr Premieren aufwarten wird.

«Grösse ist nicht das Ziel, sondern ein willkommenes Ergebnis»

Der neue Passat wird wie sein Vorgänger ein Topseller in der Schweiz.

Von Lukas Hasselberg

1470 Medienvertreter wurden vom Wolfsburger VW-Konzern in die Halles Freyssinet geladen, in der mit einem Feuerwerk an Showelementen unter dem Motto «Allez les Marques» die Neuheiten gezeigt wurden. Rauch oder Regen mit den entsprechenden Markenbezeichnungen – die Show war aussergewöhnlich. Jede der neu 9 Konzernmarken (VW, Audi, VW Nutzfahrzeuge, Seat, Skoda, Lamborghini, Bugatti, Bentley und Porsche)  bekam ihr Fenster und zeigte das entsprechende Highlight für den Pariser Autosalon. Prof. Dr. Martin Winterkorn, Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswagen AG, bekräftigte dabei das Ziel, 2018 die Marke von 10 Millionen verkauften Fahrzeugen pro Jahr zu erreichen und damit der grösste Automobilkonzern der Welt zu werden. Allein im laufenden Jahr habe Volkswagen von Januar bis September über fünf Millionen Autos abgesetzt. «Damit haben wir uns deutlich besser entwickelt als der Weltmarkt», sagte Winterkorn. «Dabei ist die Grösse nicht das Ziel, sondern ein willkommenes Ergebnis. Wir stehen mit beiden Beinen auf dem Boden. Wir haben die Erfahrung und das Können, einen Mehrmarkenkonzern wie VW zu führen», so Winterkorn. «Das Wir-Gefühl ist zudem bei uns sehr ausgeprägt.»

2011 über 70 Neuheiten vom VW-Konzern

Winterkorn präsentierte die wichtigsten strategischen Weichen, die der VW-Konzern in den vergangenen Monaten gestellt hat: «Die Integration von Porsche läuft auf vollen Touren. Zusammen mit Suzuki werden wir im weltweit boomenden Kleinwagensegment sehr profitabel sein. Die Übernahme von Italdesign unterstreicht unseren Anspruch an perfektes Engineering und Design. Scania und MAN kooperieren im Wachstumsmarkt für schwere Trucks. Wir haben neue Werke in China, Indien, Russland und den USA eröffnet oder auf den Weg gebracht. Dieses technologische Spektrum – vom Up! Bis zum 44-Tönner – stärkt vor allem die automobile Mitte. Und begründet unsere Ausnahmestellung auf den Weltmärkten.» Allein im kommenden Jahr solle es zudem über 70 Neuheiten geben und mit den modularen Baukästen mache VW den nächsten Schritt zu noch mehr Produktivität und Umsatzrendite, die bei über acht Prozent liege, wie Winterkorn ausführte, und abgesehen von der Qualität der Produkte steche der Volkswagen-Konzern mit dem besten Service hervor.
An der Paris Motor Show selber nahm der VW-Konzern fast eine ganze Halle in Beschlag und zeigte auf den grosszügigen Ständen alle Neuheiten: Einserseits die Elektro-Autos Skoda Octavia Green E-Line, Seat IBe, als auch als Highlight den neuen VW Passat oder die Studie des Audi Quattro als Nachfolger des legendären Ur-Quattros.


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