26. November 2010

Stabile Konjunktur auf hohem Niveau

Die Auswertung des neusten Konjunkturbarometers des SAA swiss automotive aftermarket zeigt verglichen zum Vorquartal wie erwartet eine weitere Steigerung der Konjunktur in der Branche

Schon im Dezember 2009 blickte der SAA zuversichtlich in die Zukunft und vermeldete, dass die grosse Krise überwunden werden konnte. Im Verlaufe dieses Jahres steigerte sich die Branche kontinuierlich und stabilisiert sich nun auf erfreulich hohem Niveau. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die im SAA organisierten Zulieferer des schweizerischen Garagengewerbes das Geschäftsjahr 2010 erfolgreich werden abschliessen können.

Konkret beurteilen die Firmen die derzeitige Beschäftigungslage und den Umsatz praktisch identisch wie im Vorquartal. Damit wurden punkto Umsatz die Prognosen der letzen Erhebung leider nicht ganz erfüllt – für das 4. Quartal erwarteten noch stolze 51% der Meldenden eine Steigerung der Umsätze – doch erwiesen sich die Erwartungen beim Ertrag immerhin als realistisch. Für beinahe die Hälfte der Unternehmen (47%, Vorquartal 42%) ist die Ertragslage gut; für ebenso viele (46%) ist sie befriedigend. Wie im Vorquartal beurteilen knapp 4% die Ertragslage als schlecht. Kein Eintrag liegt von knapp 4% vor.
Kaum Veränderungen zum Vorquartal zeigt auch die Trendprognose. Bei den wichtigen Indikatoren „Umsatz“ und „Ertragslage“ ist der Anteil derer, die zunehmende Werte erwarten, zwar etwas höher als noch bei der letzten Prognose, doch wird dieses Plus durch eine etwas höhere Zahl pessimistischer Erwartungen aufgehoben. Entsprechend sinkt bei beiden Indikatoren der Anteil jener Firmen, die gleich bleibende Umsätze und Erträge erwarten. Einzige Ausreisser aus der sonst sehr stabilen Prognosenbeurteilung sind bei der Beschäftigungslage und den Materialkosten auszumachen. 61% (Vorquartal 77%) prognostizieren eine gleich bleibende Beschäftigungslage während 37% (Vorquartal nur 23%) eine Steigerung erwarten. Etwas Sorge bereitet der Kostentrend im Materialbereich, wo 42% (Vorquartal 30) mit steigenden Ausgaben rechnen. Diese Einschätzung lässt immerhin darauf schliessen, dass viele Firmen von einer Erholung des Eurokurses ausgehen.

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