03. November 2010

Unfälle mit schweren Nutzfahrzeugen weiter rückläufig

Die Anzahl Unfälle mit Beteiligung von schweren Nutzfahrzeugen geht in der Schweiz laufend zurück. Das teilt die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) in ihrem SINUS-Report 2010 mit. Zudem seien oft nicht die Chauffeure zu bemängeln, wenn es doch einmal kracht.

Unfälle mit schweren Nutzfahrzeugen weiter rückläufig

Der technische Fortschritt ist ein Grund für den Rückgang der Unfallzahlen. (Bild: Scania)

Mit dem SINUS-Report (Sicherheitsniveau und Unfallgeschehen im Strassenverkehr) berichtet die Beratungsstelle für Unfallverhütung jährlich über Zwischenfälle auf den Schweizer Strassen. Dabei werden auch die verschiedenen Arten von Verkehrsteilnehmern separat untersucht - wie zum Beispiel die schweren Nutzfahrzeuge in Form von Lastwagen, Sattelschleppern, Cars und Bussen.

 

Bei Unfällen mit schweren Nutzfahrzeugen sind die Zahlen seit zehn Jahren kontinuierlich abnehmend. So hat sich beispielsweise seit 1999 die Opferzahl nahezu halbiert. Die rückläufige Entwicklung der schweren Unfälle mit Personenschäden und unter Beteiligung von schweren Nutzfahrzeugen setzt sich auch im SINUS-Report 2010 fort. Einziger Wermutstropfen: Im letzten Jahr war bei den Kollisionen mit Radfahrern eine Zunahme festzustellen.

 

Gleichzeitig hält der SINUS-Report 2010 ausdrücklich fest, dass nur bei knapp der Hälfte aller Kollisionen mit einem nichtmotorisierten Kollisionsgegner ausschliesslich der Lenker des schweren Motorfahrzeugs bemängelt wurde. Bei Kollisionen mit anderen motorisierten Verkehrsteilnehmern wie zum Beispiel Personenwagen war in mehr als der Hälfte der Fälle ausschliesslich das Verhalten des Unfallgegners zu bemängeln.

 

Oft waren also an den Unfällen die Lenker des schweren Nutzfahrzeugs unschuldig. Trotzdem soll laut dem schweizerischen Nutzfahrzeugverband ASTAG weiterhin stark in die Weiterbildung und natürlich die technische Ausrüstung der Fahrzeuge investiert werden. Denn obwohl die Unfallzahlen laufend zurückgehen und die Chauffeure oft keine Schuld tragen, sei jeder Unfall mit Personenschaden einer zu viel. (st) 

 

www.bfu.ch

 

www.astag.ch

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