14. Oktober 2010

Audi spendet 500'000 Euro wegen Schlammkatastrophe in Ungarn

Der Autohersteller Audi beteiligt sich mit 500'000 Euro an den Hilfsmassnahmen gegen die giftigen Schlammmassen in der ungarischen Region Gyor. Audi selbst ist zwar von der Katastrophe nicht betroffen, betreibt in der Region aber seit einigen Jahren ein Werk.

Audi spendet 500'000 Euro wegen Schlammkatastrophe in Ungarn

Der Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler leidet mit den Betroffenen mit.

Seit mehreren Wochen flimmern täglich Bilder der verschlammten Stadt Kolontàr in Ungarn durch die Nachrichtensendungen. Wegen eines Zwischenfalls in der benachbarten Aluminiumfabrik wurde der Ort von einer hochgiftigen Schlammlawine heimgesucht. Mehrere Menschen kamen beim Unfall ums Leben, Kolontàr und angrenzende Dörfer sind verseucht.

 

Nur 80 Kilometer von Kolontàr entfernt betreibt Audi seit 1994 ein Werk mit aktuell 5785 Mitarbeitern. Deshalb fühle man sich bei Audi eng mit der Region und mit Ungarn verbunden, erklärt Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstandes der Audi AG und ergänzt: «Es ist für uns selbstverständlich, den Betroffenen in dieser schwierigen Situation zur Seite zu stehen.»

 

Mit einer Spende von 500'000 Euro will Audi nun die Opfer der Umweltkatastrophe unterstützen. Als Soforthilfe stellt das Unternehmen 100'000 Euro dem staatlichen Fonds zur Entschädigung der Katastrophenopfer zur Verfügung, weitere 400'000 Euro werden am Unglücksort Kolontàr für den Neubau von Wohnungen eingesetzt.

 

Audi Hungaria selbst ist von der Katastrophe nicht betroffen und will den Standort in Gyor weiter ausbauen. Von 2013 an sollen hier jährlich 125'000 Autos vom Band rollen. Dafür schafft der Hersteller an seinem ungarischen Standort 1800 neue Arbeitsplätze und sichert durch die Aufträge an Dienstleister und Zulieferer aus der Region insgesamt 15'000 Menschen eine Arbeit. (st)

 

www.audi.ch

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