23. September 2010

Automechanika mit Rekord bei Besuchernationen

Die diesjährige Automechanika Frankfurt konnte einen Rekord bei der Anzahl an Besuchernationen verzeichen. Fachbesucher aus 180 Ländern kamen während sechs Tagen auf die internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft. Und 4486 Aussteller aus 76 Nationen haben eindrucksvoll bewiesen, dass die Automobilbranche wieder vor einem neuen Aufschwung steht.

Automechanika mit Rekord bei Besuchernationen

Die Automechanika 2010 konnte rund 155'000 Besucher verzeichnen.

Die überaus positive Branchenstimmung zeigte sich auch bei den rund 155'000 Besuchern. Insgesamt konnte die Messe bei den ausländischen Besuchern ein deutliches Plus von fünf Prozent verzeichnen. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Automechanika war das Thema Elektromobilität. Hierbei ging es neben alternativen Antriebstechnologien, insbesondere auch um die Frage, wie sich der Aftermarket in Zukunft auf die Elektromobilität vorbereiten kann. Darüber hinaus lag der Fokus auf Technologien zur Reduktion des Treibstoffverbrauchs und auf nachhaltigen Lösungen zur Emissionsreduzierung.

 

Von einer positiven Branchenentwicklung berichten auch die grossen deutschen Branchenverbände. Aus Sicht von Klaus Burger, Präsident des Bundesverbands der Hersteller und Importeure von Automobil-Service Ausrüstungen e.V., hat die Automechanika 2010 die Erwartungen der Werkstattausrüster weit übertroffen. «Erste Signale für das Beleben des Marktes zeichneten sich bereits in der ersten Jahreshälfte ab. Die Automechanika hat diesen Trend voll bestätigt. Die hohe Nachfrage nach innovativer Werkstattausrüstung und zahlreiche konkrete Bestellungen aus dem In- und Ausland zeigen, dass in der Motorfahrzeug-Branche wieder investiert wird. Damit gehen von der Automechanika 2010 deutliche Impulse für eine positive Entwicklung des Werkstattausrüstungsmarktes aus, die bis weit in das nächste Jahr reichen werden», erläutert Burger.

 

Auch Dr. Klaus Weichtmann, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik e.V. (ZKF), ist hoch zufrieden mit dem Messeverlauf: «Die Bereiche Karosseriereparatur und Fahrzeuglackierung haben in der Halle 11 eine neue Heimat gefunden. Die Qualität der Fachgespräche auf den Messeständen übertraf deutlich die Erwartungen. Nicht wenige Besucher hielten sich fast den ganzen Tag in dieser Halle auf.»

 

Einen Überblick des Angebotes in der neuen «Karosserie-Halle» lesen Sie in der Oktober-Ausgabe von «AUTO&Carrosserie», und die «AUTO&Wirtschaft» 10/2010 bietet eine ausführliche Rückschau zur Automechanika 2010. (red)

 

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