13. Juli 2010

Würth-Gruppe: guter Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr

Die weltweit tätige Würth-Gruppe, die in ihrem Kerngeschäft Weltmarktführer im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial ist, konnte das erste Halbjahr 2010 mit einem Gesamtumsatz von 4,2 Milliarden Euro abschliessen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Umsatzsteigerung von 10,5 Prozent (währungsbereinigt 9,3 Prozent).

«Wir konnten den Aufschwung aus dem ersten Tertial noch verstärken und im ersten Halbjahr wieder zweistellig wachsen», beschreibt Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe den Geschäftsverlauf. «Auf Jahressicht streben wir ein Umsatzwachstum von acht Prozent an. Dabei gehen
wir davon aus, dass wir uns aufgrund der Konjunktur in vielen Ländern ausserhalb Deutschlands weniger dynamisch entwickeln können als im grössten Einzelmarkt der Würth-Gruppe.» 

 

Die Würth-Gruppe Schweiz ist nach einem verhaltenen Start ins 2010 wieder auf Wachstumskurs. Der Umsatz konnte im ersten Halbjahr 2010 um 16,2 Prozent auf 355 Millionen Euro gesteigert werden. Im Betriebsergebnis plant der Konzern auf Jahressicht über 350 Millionen Euro und ist dabei auf einem guten Weg. «Wir konnten unser Betriebsergebnis im ersten Halbjahr 2010 mit 196 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln», erklärt Friedmann. Nach wie vor zeichnet eine hohe Liquidität und Eigenkapitalquote von über 40 Prozent die Würth-Gruppe aus.

 

«Unsere gute finanzielle Verfassung stärkt uns den Rücken, um am Markt agieren zu können. Strategisch setzen wir in den nächsten Monaten auf alles, das uns hilft, unseren Kunden nach näher zu kommen: Wir investieren also in schon bestehende Geschäftsfelder und auch in Produktinnovationen. Nach wie vor ist es unser Plan, unser organisches Wachstum mit Akquisitionen zu ergänzen», sagt Friedmann. 

 

Dem Aufwärtstrend entsprechend hat die Würth-Gruppe im ersten Halbjahr 2010 auch wieder eingestellt: Die Zahl der Mitarbeitenden erhöhte sich im Vergleich zu Ende 2009 um 2,9 Prozent auf 59‘577. Davon sind 29‘104 Mitarbeitende im Aussendienst tätig. Die Würth Gesellschaften ausserhalb Deutschlands beschäftigen 42‘927 Mitarbeitende. Auch lässt sich in der Schweiz Erfreuliches melden. So stieg die Mitarbeiterzahl der Würth-Gruppe Schweiz auf total 1‘334 Mitarbeitende (+ 3,6 Prozent). 

 

Die ersten zwei Monate waren für die Würth-Gruppe Schweiz noch sehr verhalten. Doch das erste Halbjahr kann mit einem Umsatzwachstum von 16,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr abgeschlossen werden. Einige Gesellschaften können ein besonders gutes Ergebnis vorweisen. So zum Beispiel die Würth ITensis, der konzerneigene IT-Dienstleister, die nach dem Rekordergebnis im letzten Jahr auch im ersten Halbjahr 2010 weiter gewachsen ist. Das Umsatzwachstum konnte in den ersten sechs Monaten um 20 Prozent zum Vorjahr gesteigert werden. Für das zweite Halbjahr wird ein ähnliches Wachstum prognostiziert. Gut unterwegs ist auch die im Kerngeschäft tätige Würth AG mit Sitz in Arlesheim bei Basel. Dazu Geschäftsführer Kurt Meier: «Wir verzeichnen nach dem ersten Halbjahr ein Umsatzwachstum von 6 Prozent und sind überzeugt, dass sich diese Marke in der zweiten Jahreshälfte noch weiter verbessern wird.» (pd)

 

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