05. Juli 2010

Apollo zeigt in Europa Profil

Mit dem Kauf von Vredestein im vergangenen Jahr hat der indische Reifenhersteller Apollo Tyres Ltd. das Tor nach Europa weit geöffnet. An der Reifenmesse Essen fiel der Startschuss, um Apollo auf dem Alten Kontinent als Reifenmarke zu etablieren.

Apollo zeigt in Europa Profil

Apollo präsentierte sich an der Reifenmesse Essen auf einem imposanten Stand.

Von Lukas Hasselberg

Bis März 2011 wird Apollo in den Niederlanden, Grossbritannien, Italien und Deutschland eingeführt. Danach kommen die anderen europäischen Länder inklusive Schweiz dran. «Es war ein langer Weg bis hierher», sagte Rob Oudshoorn, CEO Apollo Vredestein BV, anlässlich des Starts von Apollo in Europa. An der Reifenmesse Essen präsentierte der indische Reifenhersteller seine Wachstumsstrategie Richtung Europa auf einem imposanten Stand. 
Die Ziele sind klar definiert: Apollo will eine wichtige Rolle in der globalen Reifenindustrie einnehmen. Dem sollte nichts im Wege stehen, verzeichnete Apollo doch schon 2009 eine Umsatzsteigerung von 59 Prozent auf 1,7 Milliarden US Dollar mit einer operativen Marge von 11,3 Prozent und seit 2006 wurde ein Wachstum von 33 Prozent verzeichnet. 2011 soll die Schallmauer von 2 Milliarden US Doller Umsatz geknackt werden. Mittelfristig will Apollo 5 Milliarden Dollar Umsatz generieren und zu den zehn grössten Reifenherstellern der Welt gehören.
Apollo mit sozialem Engagement
«Wir wollen nicht nur wachsen, sondern auch zurückgeben» sagte Onkar S. Kanwar, Chairman Apollo Tyres Ltd. und verweist auf das soziale Engagement von Apollo mit eigenen Schulen und Gesundheitszentren. «Es ist eine grosse Herausforderung, in Europa einzusteigen. Dafür haben wir Vredestein gekauft», so Kanwar weiter. Unter Kanwars Führung entwickelte sich Apollo Tyres in den vergangenen 30 Jahren zu einem globalen Player in der Reifenindustrie.
«Der Vertrieb von Apollo in Europa läuft über die Organisation von Apollo Vredestein BV», erklärte Marc Luyten, Chief Marketing Officer. «Apollo wird im zweiten Segment hinter dem Premium-Anbieter Vredestein angesiedelt und im mittleren Preissegment rangieren. Bevorzugte Vredestein-Partner können dann Apollo verkaufen», so Luyten weiter. «Klar ist aber, dass Apollo ein gutes Preis-/Leitungsverhältnis aufweist, aber keine Billigmarke darstellen soll.» Daher werde es auch einen einheitlichen Preis von Apollo-Reifen in Europa geben.

 

Nachfrage in der Schweiz vorhanden


Markus Brunner, Country Manager Schweiz, freut sich auf die neue Reifenmarke Apollo: «Die Einführung in der Schweiz kommt in einem zweiten Schub. Das kann bereits nächstes Jahr passieren.» Das habe Brunner auch schon den Kunden in der Schweiz kommuniziert. «Ich bin überzeugt, dass Apollo in der Schweiz auf Nachfrage treffen wird», sagte Brunner. Apollo habe viel Erfahrung als Erstausrüster im asiatischen Raum gesammelt. Und in Europa werde zum Beispiel der neue VW Fox, der 2012 eingeführt wird, mit Apollo-Reifen auf den Markt kommen. Brunner wertet es auch als positives Zeichen, dass Apollo in das Werk im niederländischen Enschede investiere: «Damit wird die Reifenproduktion von fünf auf sechs Millionen pro Jahr gesteigert. Das ist ein klare Stärkung von Vredestein in Europa.»


www.apollotyres.com

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