21. Juni 2010

Nur das Beste für Kunden und Geschäftsfreunde

Einen Sieg auf der ganzen Linie versprach bereits die Einladung. Die Choreographie von Enzo Santarsiero, dem Geschäftsführer von Sikkens und Lesonal in der Schweiz und Österreich, ging hundertprozentig auf. Nach der Präsentation der Neuheiten ging auf Grossleinwand das WM-Spiel Schweiz-Spanien über die Bühne…

Nur das Beste für Kunden und Geschäftsfreunde

Beschichten und Trocknen: In einem Arbeitsgang kann mit dem UV-LED-System von Sikkens lackiert und die Trocknung eingeleitet werden.

VON ROLAND HOFER

 

Das 1:0-Resultat der Begegnung in Durban (Südafrika) war unbestritten der Höhepunkt des Präsentationstages bei Akzo Nobel in Wetzikon. Alles begann ein paar Stunden vorher. Aus der ganzen Schweiz trafen die geladenen Kunden und Geschäftsfreunde von Sikkens an der Motorenstrasse in Wetzikon ein. Nachdem sich die Gäste ein erstes Mal verpflegt und an den Ausstellungsständen von sia Abrasives, 3M, Jasa, Festool, Carbesa und Riwax satt gesehen hatten, übernahm Enzo Santarsiero das Zepter und stellte zuerst sein ganzes Team vor. «Wir sind zum letzten Mal in diesem Areal zusammen», erklärte er anschliessend und verriet: «Ende Jahr wird umgezogen in ein vollständig neu aufgebautes Lack-Kompetenzzentrum im rund vier Kilometer entfernten Bäretswil.» Was aber auf jeden Fall gleich bleiben wird, ist die Qualität der Produkte, die profunden Schulungen in Theorie und Praxis, das freundliche Team und der bekannte Service, betonte Santarsiero und gab das Wort an Heinz Priskay, den Geschäftsführer der Sikkens GmbH in Stuttgart, weiter.

 

Megatrends

Den gespannt lauschenden Anwesenden erläuterte Priskay die Megatrends in der Fahrzeug-Reparaturbranche. Die Veränderungen im Markt seien bedeutend, dabei stechen international gesehen vor allem die Ausdrücke Nachhaltigkeit und das Wachstum in neuen Märkten ins Auge. Mit der Reorganisation bei den Autoherstellern, gehe zudem auch eine Neuorientierung für effiziente Lackierung einher. Eher auch auf die Schweiz zutreffen könnten der Trend nach kleineren Fahrzeugen und die Erhaltung der Kundensubstanz durch Innovationen und das Engagement für die Kundendifferenzierung. Schliesslich ahnt der Sikkens-Chef über das deutschsprachige Europa, dass die rückläufige Preisstruktur bei den Fahrzeugen auch hierzulande nicht Halt machen wird. Dies sei nicht zuletzt eine Folge der riesigen Absatzzunahmen in Indien und China, welche dafür sorgen werden, dass sich der Fahrzeugbestand in den nächsten zehn Jahren verdoppeln wird. Zu bemerken sei in der Carrosseriebranche der Rückgang der Unfälle, die mit Assistenzsystemen vermieden werden können. Schliesslich werden auf den Reparaturlack bezogen folgende Themen immer mehr in den Vordergrund gerückt: Farbtongenauigkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit und Umweltaspekte. Trotzdem versprach er abschliessend, dass der Lackmarkt auch in Europa ein Wachstumsmarkt sei, es gelte bloss die richtigen Weichen zu stellen.

 

Akzo Nobel ist anders

Danach erläuterte Enzo Santarsiero seinerseits die Veränderungen, welche in den vergangenen 30 Jahren Einzug gehalten haben. «Früher ging es immer nur um den Lack, heute gehören wie selbstverständlich zahlreiche Dienstleistungen, Werkstattprogramme, Weiterbildung und Netzwerke zum Angebot.» Er erwähnte das Acout Selected-Programm, von dem Autolackierer vielfältig profitieren können. Die für dieses Jahr vorgesehenen Innovationen bestehen einerseits in der neuen Zusammenarbeit mit der Carbesa (Logistik und non-paint-Produkte) und der AMAG, andererseits die Sikkens-Neuheiten Stickerfix – den wollen alle Kunden! – das extreme Flash Chrome, das für die Rennwagen von McLaren entwickelt wurde und den selbstheilenden Klarlack Autoclear LV Exclusive. Schliesslich erwähnte er die neuartige Grundierungs-Applikationspistole von 3M sowie das Revo-Infrarot-Trocknungssystem von Sehon, das sehr zu empfehlen sei. 

 

«Ich lebte 40 Jahre einen Traum»

Mit einem unterhaltenden Referat über die bewegte Geschichte von Rinspeed, setzt danach Frank M. Rinderknecht einen ersten Höhepunkt. Was 1968 mit nachrüstbaren Glasdächern begonnen hat, wurde zu einer bekannten Tuningschmiede. Bereits im Jahr 2000 erkannte der erfolgreiche Geschäftsmann die Nachhaltigkeit, kehrte dem Motto «immer stärker und schneller» den Rücken und konzentriert sich seither auf Konzeptautos, die weltweit Furore machen. Nach der Devise «es geht nicht, gibt es nicht» hat er sich vor ein paar Jahren mit dem «Flash» einen Bubentraum erfüllt: «Ich wollte schon als Junge mit einem Auto über den Ärmelkanal fahren.» Heute schürt Rinspeed Emotionen mit Fahrzeugkonzepten, welche mit alternativen Antrieben und einzigartigen Fähigkeiten denkbare Lösungen für die Zukunft vorzeigen.

 

Praxis vor dem Finale

Dann war die Reihe an Armin Dürr, dem technischen Leiter der Akzo Nobel Coatings. Er stellte nochmals die Produkt-Innovationen ins Zentrum und lud die Gäste zum praktischen Anschauungsunterricht. Klar dass dort einmal mehr das einzigartige UV-LED-Applikations- und Trocknungssystem in einem Arbeitsgang vorgeführt wurde.

Nicht zum letzten Mal zischte wenig später weisser Dampf aus den Düsen, die Gäste wurden zum Fussballspiel Schweiz-Spanien auf Grossleinwand geladen. Der gros­se Erfolg des Schweizer Teams liess die Stimmung nochmals in die Höhe schnellen – das abschliessende Nachtessen mundete allen herrlich.

 

www.sikkenscr.ch

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