27. Mai 2010

Nicht alltägliche Herausforderung für Peter Fahrzeugbau

Winterthur ZH – Bereits 2001 erhielt die Peter Winterthur Fahrzeugbau AG die erste Anfrage für eine bestehende Gasfackelanlage, die bis dato nur mühsam in einzelnen Komponenten transportierbar war, einen Sattelanhänger zu konstruieren. So dass die ganze Anlage in einem Stück transportiert werden kann.

Nicht alltägliche Herausforderung für Peter Fahrzeugbau

Bereit fürs Abfackeln: Der 12 Meter hohe Kamin wird von stabilen Stützzylindern in Position gehalten.

Winterthur ZH – Bereits 2001 erhielt die Peter Winterthur Fahrzeugbau AG die erste Anfrage für eine bestehende Gasfackelanlage, die bis dato nur mühsam in einzelnen Komponenten transportierbar war, einen Sattelanhänger zu konstruieren. So dass die ganze Anlage in einem Stück transportiert werden kann.
Die Gasfackelanlage ist ein 12 m hoher Kamin mit unterem Feuertisch, welcher für Revisionsarbeiten an Grosstankanlagen eingesetzt wird. Durch eine Entnahmeleitung gelangen die Gasdämpfe in den Kamin, wo die Gase schliesslich bei 900 bis 1100 Grad C verbrennt werden.

Vom Profi bis zur Lehrtochter

Das Projekt wurde aus verschiedenen Gründen immer wieder verschoben und die Rahmenbedingungen laufend angepasst. Im Frühjahr 2009 war es dann soweit – Peter Winterthur erhielt den definitiven Auftrag und damit begann im technischen Büro die anspruchsvolle Projektbearbeitung.
Da zur Grundausbildung der Konstrukteure auch ein Werkstattpraktikum gehört, wurde diese Gelegenheit genutzt, das Projekt von der Konstruktion bis zur Fertigstellung auch durch die Lehrtochter begleiten zu lassen. Die Grösse des Objektes beeinflusste sämtliche Überlegungen zur Konstruktion, da eine der Zielvorgaben das Fahren ohne Sondergenehmigung war und die maximalen Masse ­eines Sattelanhängers gesetzlich vorgeschrieben sind.
Der Kamin, der zuvor immer mit einem Kran unter grossem Zeitaufwand aufgestellt werden musste, sollte nun direkt auf dem Sattelanhänger aufgerichtet werden können. Zwei Druck-Zug-Zylinder, die den Kamin links und rechts stützen, machten dies möglich.
Eine weitere Lösung musste gefunden werden, um den gesetzlich vorgeschriebenen Rückenschutz der bestehenden Leiter aufklappbar zu machen. Da solche Rückenschutze auf dem Markt nicht erhältlich sind, konstruierte Peter Winterthur diesen selber. Um dabei die vorgeschriebenen Masse einhalten zu können, wurde die bestehende Leiter verschoben und der Deckel des Kamins neu angepasst.

Hohe Standfestigkeit ist wichtig

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Standfestigkeit des Sattelanhängers ohne Zugfahrzeug, denn der Kamin muss auch Sturmböen aushalten können. Um dies zu erreichen, wird das Fahrzeug von zwei hydraulischen Trägern gestützt, von denen sich einer am hinteren Ende und der andere in der Mitte des Fahrzeuges befindet. Durch diese Stützen kann der Stand auch bei unebenem Boden optimal ausgeglichen werden, und das Fahrzeug steht immer horizontal.
Entstanden ist ein unübersehbarer Sattelanhänger mit den Massen 13,6 m x 4 m x 2,55 m und einem Gesamtgewicht von 16,5 t. Dem Kunden wurde damit das Transportieren und Arbeiten deutlich erleichtert und das Resultat kann mit Sicherheit als Erfolg gewertet werden.


www.peter-fahrzeugbau.ch

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