29. März 2010

Erstmals Auswahl beim Allradsystem

Über 500'000 Autokäufer haben sich weltweit für die erste Generation des VW Touareg entschieden. Ab diesem Monat steht nun die zweite Generation des SUV bei den Händlern. Diese ist über 200 kg leichter, weist eine sparsame Otto- und Dieselmotorenpalette sowie eine Hybridvariante auf. Erstmals kann der Kunde zwischen zwei verschiedenen Allradsystemen wählen.

Erstmals Auswahl beim Allradsystem

Eine um bis zu 280 kg reduzierte Fahrzeugmasse in Verbindung mit sparsamen Motoren sorgt wie beim Schwestermodell Porsche Cayenne für geringere Verbräuche.

VON ANDREAS SENGER

Über die Hybridvariante des VW Touareg haben wir bereits vor einem Jahr berichtet (AUTO-Crack 4/2009, Seite 15). Weil der Verbrennungsmotor via Kupplung vom Elektromotor/Getriebe trennbar ist, kann der Touareg Hybrid bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h und entsprechendem Ladestand der Batterie rein elektrisch gefahren werden. 

Zur Hybridversion sind beim Antrieb ein überarbeiteter V6-Ottomotor sowie zwei Dieseltriebwerke (V6 und V8) erhältlich. Bis zu 25% geringere Verbräuche sind durch Überarbeitung der Verbrennungsmotoren realisiert worden. 

Dazu gesellt sich eine Reduktion der Fahrzeugmasse: Über 200 kg haben die Ingenieure einsparen können. Zum einen wurde der Luftwiderstandsbeiwert von 0,38 auf 0,35 und die Stirnfläche durch eine geringere Fahrzeughöhe reduziert. Um die Geländetauglichkeit zu verbessern, wurde die Verwindungssteifigkeit der Karosserie um fünf Prozent erhöht. 

Zwei verschiedene 4x4

Erstmals können bei einem SUV/Geländewagen zwei verschiedenen Allradsysteme geordert werden. In der Grundversion verfügen alle Touareg über einen Allradantrieb mit selbstsperrendem Torsen-Verteilergetriebe. Die Steigfähigkeit beträgt 31 Grad. Das Hinterachsdifferential ist nicht sperrbar. Wenn ein Rad durchzudrehen droht, wird mittels gezieltem Eingriff an der Radbremse das Rad verzögert und die Kraft auf die andere Fahrzeugseite geleitet (elektronische Differentialsperre). Diese 4x4-Konfiguration nennt VW 4Motion. Ein Offroad-Fahrprogramm verändert ABS und Antriebsschlupfregelung.

Gegen Aufpreis kann der Kunde ein «Terrain-Tech-Paket» bestellen. Unter der Bezeichnung 4XMotion arbeitet dabei wie beim Vorgänger ein selbstsperrendes Zentraldifferential mit Reduktionsgetriebe (2,69

:1). Optional lässt sich auch die Hinterachse mittels Lamellen elektronisch gesteuert bis 100% sperren. Diese Konfiguration erlaubt, Steigungen von bis zu 45 Grad, also 100 Prozent, zu meistern. Selbstverständlich verfügt der Touareg auch über viele elektronische Helferlein. Unter anderem über ein Area-View-System mit vier Kameras, welche das Umfeld des Fahrzeuges überwachen. Damit können Geländeausfahrten oder sogar der Anhängerbetrieb vom Fahrersitz aus kontrolliert werden.

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