19. März 2010

Toyota: Pannenserie hält an

Die Pannenserie beim japanischen Autohersteller Toyota will nicht abreissen: Nun liegt das Problem beim Motor der Modelle Corolla und Matrix, der unvermittelt abstellen kann. Knapp 1,2 Millionen Autos der Modelljahre 2005 bis 2007 sind betroffen.

Toyota: Pannenserie hält an

Bei knapp 1,2 Millionen Toyota Corolla der Modelljahre 2005 bis 2007 droht der Motor unvermittelt abzustellen.

 

Toyota muss nun nach Problemen mit verrutschenden Fussmatten und klemmenden Gaspedalen wohl auch mit Ärger um die Motorsteuerung beim Volumenauto Corolla sowie dem Matrix rechnen. Knapp 1,2 Millionen Autos der Modelljahre 2005 bis 2007 seien betroffen, räumte der Autohersteller die Probleme in einem Brief an die US-Behörde für Verkehrssicherheit ein.

 

Toyota betonte aber gleichzeitig, dass keine Sicherheitsrisiken bestünden. Ob die Wagen in die Werkstätten müssen, ist noch nicht entschieden. Die Aussicht auf einen neuerlichen teuren Rückruf liess die Toyota-Aktie am Donnerstag aber bereits sinken. Toyota werde den Fall mit der Verkehrssicherheitsbehörde erörtern, sagte ein Firmensprecher. Bislang haben sich nach Wissen des Herstellers 26 Fahrer beschwert. Über Unfälle wegen des Defekts ist nichts bekannt.

 

Grund für die Motoraussetzer ist eine defekte Steuerungselektronik. Toyota machte zwei Zulieferer dafür verantwortlich. Einer davon ist nach Angaben der «Detroit Free Press» die ehemalige GM-Tochter Delphi. Sollte es zu einem Rückruf kommen, müsste wohl auch der Pontiac Vibe, ein Schwestermodell des Matrix, in die Werkstatt, spekulierte die Zeitung.

 

Toyota ruft weltweit bereits 8,5 Millionen Autos wegen klemmender Gaspedale, rutschender Fussmatten und kurzzeitig aussetzender Bremsen in die Werkstätten, darunter auch neuere Corolla, Matrix und Pontiac Vibe. Bei einer halben Millionen Corolla steht zudem die Lenkunterstützung im Verdacht, auszufallen.

 

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