ALCAR bringt mit erion ein neues Design-Stahlrad auf den Markt
Posted by: Isabelle Riederer
Mit der neuen Stahlradgeneration erion verbindet ALCAR modernes Design mit Leichtbau, Aerodynamik und ressourcenschonender Produktion. Das in der Schweiz gefertigte Rad soll insbesondere bei Elektrofahrzeugen und leichten Nutzfahrzeugen Vorteile bieten und eine wirtschaftliche Alternative zu Aluminiumrädern darstellen.
Mit erion präsentiert ALCAR eine neue Generation von Design-Stahlrädern, die sowohl technisch als auch optisch neue Wege geht. Im Mittelpunkt der Entwicklung stehen ein geringeres Gewicht, eine verbesserte Aerodynamik und eine möglichst umweltschonende Herstellung. Damit reagiert der Räderspezialist auf die steigenden Anforderungen der Automobilindustrie hinsichtlich Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.
Das neue Stahlrad zeichnet sich durch eine konkave Full-Face-Optik aus, die an moderne Leichtmetallräder erinnert. Die weitgehend geschlossene Radoberfläche soll Luftverwirbelungen reduzieren und damit insbesondere bei Elektrofahrzeugen und leichten Nutzfahrzeugen zu einem geringeren Energieverbrauch beziehungsweise einer höheren Reichweite beitragen.
Auch konstruktiv wurde das Rad weiterentwickelt. Eine gewichtsoptimierte Bauweise verbindet hohe Festigkeit mit geringerer Masse. Nach aussen verlagerte Ventilationslöcher erhöhen laut Hersteller die Stabilität. Gleichzeitig bietet die Konstruktion ausreichend Platz für moderne Bremsanlagen und Reifendruckkontrollsensoren. Ein patentiertes Laserschweissverfahren sowie eine auf geringe Abrollgeräusche abgestimmte Konstruktion gehören ebenfalls zu den technischen Merkmalen.
Ein besonderes Augenmerk legt ALCAR auf die Umweltbilanz. Nach Angaben des Unternehmens verursacht die Herstellung eines erion-Stahlrads deutlich weniger CO₂-Emissionen als die Produktion eines vergleichbaren Originalrads aus Primäraluminium. Konkrete Vergleichswerte nennt ALCAR allerdings nicht.
Produziert wird das Rad in der Schweiz. Dabei profitiert die Fertigung vom vergleichsweise CO₂-armen Schweizer Strommix. Eine betriebseigene Photovoltaikanlage soll den ökologischen Fussabdruck zusätzlich verringern. Hinzu kommen ein Recyclinganteil von über 50 Prozent im Materialkreislauf und die ausschliessliche Verwendung europäischer Rohstoffe. Dies ermöglicht kurze Transportwege und eine entsprechend günstigere Logistikbilanz.
Neben den technischen und ökologischen Eigenschaften setzt ALCAR auf eine hohe Flexibilität. Durch unterschiedliche Einpresstiefen, Lochkreise und Mittenbohrungen lässt sich erion an verschiedene Fahrzeugtypen anpassen – vom Personenwagen bis zum Transporter.
Auch wirtschaftlich soll das neue Stahlrad Vorteile bieten. Insbesondere die im Vergleich zu Aluminium weniger stark schwankenden Materialkosten sprechen laut ALCAR für die neue Produktgeneration.
Mit erion will ALCAR zeigen, dass Stahlräder längst nicht mehr nur eine preisgünstige und funktionale Alternative zu Leichtmetallrädern sein müssen. Die Verbindung von zeitgemässem Design, moderner Fertigungstechnologie und ressourcenschonender Produktion soll dem Stahlrad neue Einsatzmöglichkeiten eröffnen. (pd/ir)



