12. Mai 2020

Low Energy-Lacksysteme für die sichere Reparatur von E-Autos

Nach Angaben der Unternehmensberatung McKinsey stiegen die Verkäufe von batterieelektrischen Autos und Plug-in-Hybriden 2019 in Europa im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent auf über 600’000. Karosserie- und Lackierbetriebe müssen sich somit verstärkt auf Fahrzeuge mit alternativen Antriebsarten einstellen. Bei der Reparatur sind je nach Hersteller unterschiedliche Temperaturgrenzen für die Lacktrocknung zu beachten.

Low Energy-Lacksysteme für die sichere Reparatur von E-Autos

Low Energy-Systeme ermöglichen eine energiesparende Trocknung bei niedrigen Temperaturen und schonen damit die Batterie.

Perfekte Reparaturen auch bei niedrigen Temperaturen: Diese Massgabe müssen Lackierer bei der Instandsetzung von Elektro- und Hybridfahrzeugen erfüllen. Schon bei der Lackvorbereitung sind spezielle Regeln zu beachten: «Vor dem Beginn der Arbeiten muss die Hochvoltanlage spannungsfrei geschaltet werden», sagt Harald Klöckner, Training Leader Standox EMEA. «Das darf nur durch fachkundige Personen erfolgen.»

 

«Vor allem aber reagieren die Akkus dieser Fahrzeuge empfindlich auf extreme Temperaturen», sagt Klöckner. Grosse Hitze führt bei der weit verbreiteten Lithium-Ionen-Technologie zu einer vorzeitigen Alterung der Traktionsbatterie. Bei der forcierten Lacktrocknung können schnell batteriekritische Temperaturen von 60 oder mehr Grad erreicht werden. «Je nach Fahrzeughersteller sind daher unterschiedliche Höchstwerte für die Lackierkabinentemperatur, die Trocknungszeit sowie weitere Sicherheitshinweise zu beachten», betont Klöckner.

 

 

Nur Lacksysteme, die auch bei niedrigen Trocknungstemperaturen erstklassige Reparaturergebnisse sicherstellen, gewährleisten eine sichere Reparatur von Elektro- und Hybridfahrzeugen. «Mit dem Xtreme-System bietet Standox Betrieben einen Lackaufbau, um fachgerecht nach Herstellervorgaben zu reparieren», sagt Harald Klöckner. «Es ermöglicht eine energiesparende Trocknung in 45 bis 60 Minuten bei 20°C oder in 15 Minuten bei 40°C.»

 

 

Die Vorteile des Xtreme-Systems lassen sich in der Kombination der einzelnen Komponenten optimal ausschöpfen. Ähnlich wie beim Standoblue Basislack können alle Komponenten des Xtreme-Systems wie der VOC-Xtreme-Nass-in-Nass-Füller U7650 und auch der VOC-Xtreme-Füller U7600 in einem Arbeitsgang appliziert werden. Beim U7600 können sogar bis zu vier Spritzgänge ohne Zwischenabluft aufgetragen werden. Der neue VOC-Xtreme-Plus-Klarlack K9600 ermöglicht die flexible Anwendung in 1,5 oder zwei Spritzgängen, praktisch ebenso ohne Zwischenabluft. Die einzelnen Produkte sind perfekt aufeinander abgestimmt. Positiver Nebeneffekt: Durch den Verzicht auf die forcierte Trocknung mit diesem System können Werkstätten bis zu 70 Prozent Energiekosten einsparen. (pd/mb)

 

 

www.standox.de/xtreme-system

 

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