02. Juni 2009

Abwärtstrend hält an

Auf den ersten Blick präsentiert sich ein massiver Rückgang bei den Neuzulassungszahlen: Verglichen mit dem Vorjahresmonat wurden in der Schweiz im Februar mit 17'527 Immatrikulationen (2008: 21'539) 18,6 Prozent weniger Neufahrzeuge neu zugelassen. In den beiden ersten Monate wurden total 35'232 Personenwagen neu immatrikuliert, was einem Rückgang von 18,1 Prozent gegenüber 2008 entspricht.

Allerdings muss man berücksichtigen, dass 2008 in den ersten Monaten ein ausgesprochen gutes Jahr war. Verglichen mit den Zahlen ab der Jahrtausendwende lagen die Jahre 2003 bis 2007 auf vergleichbarem Niveau (zwischen +2,3 und –3,8 %) wie 2009. Und höher als 2008 lagen die ersten zwei Monate letztmals 2002 – einem Jahr mit einem Endergebnis von über 295'000 Personenwagen.
Trotz der schlechten Zahlen fährt die Autobranche in der Schweiz mit gelösten Bremsen, und bei den Automobil-Importeuren herrscht nach wie vor Zuversicht, dass sich das Blatt im weiteren Jahresverlauf wenden wird.
«Meines Erachtens ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, um auch in der Schweiz von einer Absatzkrise bei den Autos zu sprechen», kommentiert auto-schweiz-Direkor Andreas Burgener die Situation und ergänzt: «Wir erwarten positive Signale vom Mitte März zu Ende gegangenen Genfer Automobilsalon und den von den Markenhändlern organisierten lokalen und regionalen Ausstellungen. Erst dann wird man sich ein einigermassen verlässliches Bild von den wirklich herrschenden Verhältnissen im Autogeschäft machen können.» (pd/sag)

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